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´s ist alles dunkel ´s ist alles trübe

“Es ist alles dunkel. es ist alles trübe” ist eine Liebesklage aus dem 19. Jahrhundert, die gerade wegen der Schlußzeile einer jeden Strophe “woran ich meine Freude hab” oft parodiert wurde. Diese letzte Zeile wurde oft noch verdoppelt: “Woran ich meine, so ganz alleine, Freude hab”. Das Lied ist in zahlreichen Liedersammlungen zu finden.  

´s war einst ein braver Junggesell (Kolping)

´s war einst ein braver Junggesell er lebe ewig hoch! Sein Name klingt so weit, so hell Vater Kolping lebe hoch Er machte Schuhe blank und fein als er die Welt durchzog Doch blieb sein Herz stets fromm und rein Vater Kolping lebe hoch Der Schuster ward ein Priester dann Gott war es, der in wog Hört, welch ein Werk

A a a Adam sag nur ja

A, a, a, Adam sag nur ja Wenn du willst die Andere lieben Mußt du andre nicht betrüben A, a, a, Adam sag nur ja! B, b, b, Peter , greif zur Eh Nimm die Gretel in den Arm Haus mit ihr daß Gott erbarm B, b, b, Peter greif zur Eh C, c, c, Komm meine Dorothee Thu den

A a a der Winter der ist da

A, a, a, der Winter der ist da. Herbst und Sommer sind vergangen, Winter, der hat angefangen, A, a, a, der Winter der ist da. E, e, e, nun gibt es Eis und Schnee. Blumen blüh’n an Fensterscheiben, Sind sonst nirgends aufzutreiben, E, e, e, nun gibt es Eis und Schnee. I, i, i, vergiß des Armen nie. Hat oft

A Madl blitzsauber (möglich is scho wahrscheinlich net)

A Madl blitzsauber und achtzehn Jahr alt mit Augen voll Feuer und niedlicher Gestalt die sagt mir ganz ernsthaft, sie hätt in ihr´m Leben koan oanzigen Mannsbild a Busserl no geben No hab i mir denkt, bei der jetzigen Zeit wo´s Kind in der Wieg´n schon um Liebhaber schreit da soll´s eine geb´n, die net küßt a mal hätt´ no

Abend wird´s des Tages Stimmen schweigen

Abend wird´s, des Tages Stimmen schweigen röter strahlt der Sonne letztes Glühn und hier sitz ich unter euren Zweigen und das Herz ist mir so voll, so kühn Alter Zeiten alte treue Zeugen schmückt euch doch des Lebens frisches Grün und der Vorwelt kräftige Gestalten sind uns noch in eurer Pracht erhalten Viel des Edlen hat die Zeit zertrümmert viel

Abends treten Elche aus den Dünen

Abends treten Elche aus den Dünen ziehen von der Palve an den Strand Wenn die Nacht, wie eine gute Mutter leise deckt ihr Tuch auf Haff und Land Ruhig trinken sie vom großen Wasser, darin Sterne wie am Himmel stehn Und sie heben ihre starken Köpfe lautlos in des Sommerwindes Wehn Langsam schreiten wieder sie von dannen, Tiere einer längst

Abgelehnt

Der Spielverlauf ist der gleiche wie Dritten abschlagen, jedoch mit der Zugabe, daß der Läufer im Moment des Vorstellens vor ein Paar abgelehnt werden kann (durch lauten Ruf „Abgelehnt!” oder durch Zudrehen des Rückens). Der Läufer muß dann den Versuch bei einem anderen Paare machen. Zweimal darf er hintereinander abgelehnt werden, das dritte Paar muß ihn annehmen. Die Ablehnung muß

Abraham a Sancta Clara

Abraham a Sancta Clara wurde am 2. 7. 1644 in Kreenheinstetten bei Meßkirch in Baden geboren, er starb am 1. 2. 1709 in Wien. Mit bürgerlichem Namen hieß er Johann Ulrich Megerle. Das jüngste von acht Kindern eines Dorfwirts besuchte die Lateinschule in Meßkirch und das Jesuitengymnasium in Ingolstadt und wurde 1666 zum Priester geweiht. Während der Pestepidemie 1679 und

Ach all wir armen Teufel

Ach, all wir armen Teufel Aus zwanzig Nationen, Die eng in Sachsenhausens Barackenlager wohnen. Weiss keiner für wie lange, Begrenzt ist nicht die Zeit; Rings Streusand nur und Kiefern, Die Heimat, ach, so weit! Doch alles geht vorüber, Auch das geht mal vorbei, Und eines schönen Tages Sind wir alle wieder frei! Wir tragen viele Lasten, Der Tag wird Ewigkeit;