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Altendorf

Werner Altendorf verfasste Lieder, Gedichte und Laienspiele für die SA und für die HJ. Seine Schriften wie z.B.  “Hitlerjungens im Kampf” , “Trutz Teufel und Tod”, “Ein junges Volk steht auf” wurden nach 1945 in der DDR auf die Liste der auszusondernden Literatur gesetzt .Altendorf beging am 3. Mai 1945 in Bad Kleinen Selbstmord. Der überzeugte Nationalsozialist Werner Altendorf wurde am 24.

Anacker

Heinrich Anacker war einer der aktivsten und erfolgreichsten Propaganda-Schriftsteller des Nationalsozialismus, Geboren wurde er am  29. Januar 1901 in Buchs (Kanton Aargau) und starb am 14. Januar 1971 in Wasserburg am Bodensee. Das ehemalige Mitglied des Wandervogel war persönlich bekannt mit führenden Nationalsozialisten wie Julius Streicher, der ihn förderte. So wurde er zum Reichskultursenator ernannt und von den Machthabern mit diversen “Preisen” ausgezeichnet. Anacker war der erste, der

Andreas Hofer

Andreas Hofer war ein Freiheitsheld im Kampf gegen die französischen Besatzertruppen unter Napoleon in Tirol. Geboren wurde er 1767 am Sandhof bei St. Leonhard in Passeier in der Grafschaft Tirol, er wurde am 20. Februar 1810 in Mantua hingerichtet. Das bekannteste Hofer-Lied ist sicher “Zu Mantua in Banden“, es gibt aber etliche mehr.

Auf auf zum Kampf

Auf, auf zum Kampf! Zum Kampf sind wir geboren. Auf, auf zum Kampf, fürs Vaterland ins Feld! Für Gott und Vaterland sind wir geboren für Deutschlands Ruhm allhier auf dieser Welt Was macht der Sohn der Mutter soviel Schmerzen, bis dass sie ihn zum Kampfe auferzog. Denn Liebe trägt sie stets in ihrem Herzen drum Sohn vergiß es deiner Mutter

Auf auf zum Kampf (1914)

Auf, auf zum Kampf! Zum Kampf sind wir geboren. Auf, auf zum Kampf zum Kampf fürs Vaterland Für’s Feld, für’s Vaterland sind wir geboren für Deutschlands Ruhm allhier auf dieser Welt Dort steht ein Mann, so fest wie eine Eiche er hat gewiß schon manchen Sturm erlebt. Vielleicht ist er schon morgen eine Leiche wie es so manchem seiner Brüder

Bismarck

Bismarck ist nicht nur als Schnaps oder Hering im Gedächtnis geblieben, über den „eisernen Kanzler“ gibt es eine ganze Reihe von Volksliedern und volkstümlichen Liedern, die ihn vor allem als Gründer des deutschen Reichs feiern. Otto Eduard Leopold von Bismarck-Schönhausen war von 1862 bis 1890 Ministerpräsident von Preußen und zugleich von 1867 bis 1871 Bundeskanzler des Norddeutschen Bundes sowie von

Bismarck steig auf aus dem Grab

Bismarck, steig auf aus dem Grab Schreite die Reihen hinab Dunkel des Wetters Wolke lastet über dem Volke Wollen der Erde gleich wieder machen das Reich Nicht der Sarg aus Stein soll dir Ruhstatt sein Dachten, du Held, in Frieden Grabesruh war dir beschieden Doch weckt Krieg und Not auf dich aus dem Tod Seht, aus dunkler Nacht naht der

Blaubart

Blaubart ist ein Märchen von Charles Perrault (französisches Original: La barbe bleue) und steht in dessen “Geschichten oder Märchen aus vergangener Zeit…” von 1697. Perrault griff dabei diverse Motive aus volkstümlichen Erzählungen, Legenden und Balladen auf. Der Stoff um den frauenmordenden Blaubart fand seitdem vielfach Verwendung. Die Geschichte gelangte in einer von Perrault abweichenden Version auch in die Erstauflage von Grimms Kinder- und

Das Lied im Kampf geboren

Das Lied im Kampf geboren ist eine Reihe von Liederheften, die ab 1957 in der DDR erschienen und von Inge Lammel herausgegeben wurden: Lieder der Revolution von 1848 (1957) Lieder gegen Faschismus und Krieg (1958) Lieder der Agitprop-Truppen vor 1945 (1959) Lieder zum Ersten Mai  (1959) Lieder der Arbeiterjugend (1960) Lieder der Arbeiterkinder. (1960) Lieder aus den faschistischen Konzentrationslagern Lieder des

Dem Kaiser Heil (Dem Vaterland den letzten Hauch)

Dem Kaiser Heil, so gilt dir, kampfgeborender erste Gruß, du deutsches Kaisertumwie dich der Väter heißer Drang erkorenstehn wir zu dir, du unser Hort und RuhmDu Quell und Wurzel unserer Kraftdu einzig bist das eherne Banddas schwache Rohr zum Stamm gerafftsturmfest ein einig Vaterland Heil deutsches Volk! Vor Gott und Mensch das Rechteist deines Strebens klarer AnkergrundDrum dulde nie, daß