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Äne düne Tentefaß

Äne düne Tentefaß gang en d´Schual un ler die Sach un wenn die Sach geleret hasch so komm zua mer un sag mer das A e i o u Großer Esel besch du aus dem Ober – Elsaß – ähnlich Birlinger 151

Birlinger

Anton Birlinger geboren am 14. Januar 1834 in Wurmlingen bei Rottenburg und gestorben am 15. Juni 1891 in Bonn lehrte als Professor an der Universität Bonn. Er war Germanist und katholischer Theologe, sammelte Sagen und Reime. An ihn erinnert der Birlingerweg in Berlin-Spandau. Anton Birlinger veröffentlichte unter anderem „Nimm mich mit!“ , ein Kinderbüchlein , Freiburg 1862. Neu aufgelegt 1871. Hauptsächlich Lieder aus Württemberg

Bitsche batsche Eierkuchen

Bitsche batsche Eierkucha ´s kommt ein Mulle will´s versucha Nein, du derfst es nit versucha ´s ist so gar e guter Kucha aus Schwaben , bei Birlinger 17, Meier 37 Mulle = Kätzchen , in der Kindersprache Ähnlichkeit mit Backe Backe Kuchen

Brumm brumm lache nich

Ein Fingerspiel, um das Kind zu Lachen zu bringen. Man läßt den gespreizten Finger erst ihm vor dem Gesicht herumstreifen und kitzelt es dann damit: Brumm brumm lache nich wies mi dien Täne nich laat se nich seen! oder Kiek unnern Himmel un lache nich! Kügele Kügele unterm Dach Wer schwätzt oder lacht wer die weißen Zähn rausstreckt muß ein

Eia Poppeia deine Bäpple ist gut

Eia Poppeia deine Bäpple ist gut wenn man brav Zuckerlein dahinein tut Zucker und Butter und Mandelkern das essen die kleinen Büblein gern schwäbisch , bei Birlinger 9 Aie Bubaie die Bäble sin guet wenn mer brav Budder und Zucker drin duet Zucker und Budder und Mandeläkern esse die kleine Bubbaie gern Bäble, Bäpple = Pappe, Brei zum Päppeln bei Weckerlin II.

Eins zwei Papagei

Eins zwei – Papagei drei vier – Musketier fünf sechs – liebe Hex sieben acht – kühlen Bach neun zehn – Braunbeer elf zwölf – Apfelschölf dreizehn vierzehn – süße Nuß Ich bin drin und du bist druß nach: Birlinger 149

Es beißt mich ein Floh

`s beißt mich a Floh ´s stechet mich zwo ´s messet mich drei wie lang as ich sei aus Schwaben , bei Birlinger 44 Es byßt mich ne Floh zwo laufe mer noh Drei stäche mi do: wie mänge git das? aus Solothurn , bei Großätti 27 nach Deutsches Kinderlied und Kinderspiel (1897)

Es kommen die Töchter von Ninive

Es kommen die Töchter von Ninive, Vive la Compagneia Was wollen die Töchter von Ninive, Vive la Compagneia Sie wollen Ihr ein Briefchen schreiben, Vive la Compagneia Was soll in dem Briefchen stehn, Vive la Compagneia Sie wollen die schönste Tochter hab´n,  Vive la Compagneia Die schönste Tochter bekommen sie nicht, Vive la Compagneia Dann schlagen wir die Fenster ein, Vive la Compagneia Dann machen wir

Es kommen drei Könige aus Morgenland (Dreikönigslied)

Es kommen drei Könige aus Morgenland die reichen einander die göttliche Hand die reichen einander die göttliche Hand Sie reisen´s Herodes sein Haus vorbei Herodes der schaut zum Fenster heraus „Ihr lieben drei Herren, wo wollt ihr hinaus ,Nach Bethlehem steht unserer Sinn wo Christus, der Herr, geboren soll sin wo Christus, der Herr, geboren soll sin „Ihr lieben drei Herren,

Gestern bin ich z´ Pommara gewesa

Gestern bin ich z´Pommara gewesa z´Pommara in den Russa ist ein buckliges Mandla komma hat mir meine Russa g´nomma Ei so schlah der Kukuk drein Eins zwei drei Du bist frei Auf jede Faust der Mitspielenden zählt ein Kind einige Silben dieses Reimes. Auf wessen Faust die letzte Silbe fällt, muß die anderen einfangen, die jetzt auseinander springen. — nach