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50 Mark verloren

Ein Berliner Schusterjunge läuft einem Herrn nach und fragt ihn ganz atemlos: „Sagen Sie mal, haben Sie vielleicht einen Fünfzigmarkschein verloren?” Der Herr bleibt stehen, wühlt in allen Taschen herum und sagt schließlich: ,,Ja, hast Du ihn gefunden ?” „Nee, gefunden habe ich ihn nicht, aber Sie sind heute schon der Hundertfünf zigste, der ihn verloren hat!” in Hilfe mein

Abschied nehmen sagt er ist nit schön

Abschied nehmen sagt er ist nit schön sagt er Und es muß halt sagt er Doch gescheh n sagt er Wisch die Augen sagt er Heimlich aus sagt er Fallt ein Thränerl sagt er Still heraus Und das Thränerl sagt er Fallt in’s Gras sagt er Da geschiecht sagt er Weißt du was sagt er Wachst ein Blümel sagt er

Ach ach ach Herr Meyer in Ochsenkopp is Feier

Ach, ach, ach Herr Meyer in´ Ochsenkopp is Feier Da brennt det janze Hinterhaus da schmeißt der eene den andern raus Text: anonym – “Ochsenkopp” war ein berüchtigtes Zucht- und Arbeitshaus am Alexanderplatz in Berlin – der finstere viereckige Bau konnte bis zu tausend Gefangene aufnehmen Musik: zur Meyer-Polka von O. Blume (1866) in Mutter der Mann mit dem Koks ist da

Ach Himmel es ist verspielt (Andreas Hofer)

Ach Himmel, es ist verspielt ich kann nicht mehr lange leben, der Tod steht vor der Tür will mir den Abschied geben, meine Lebenszeit ist aus ich muss aus diesem Haus Mich General vom Sand den führen sie jetzt gefangen, mein´ bittern, blutgen Schweiß den habens mir abgenommen sie führn mich aus dem Land mit größtem Spott und Schand Hier

Ach ich bin wol ein armer Baur

Ach ich bin wol ein armer Baur Mein Leben wird mir mächtig saur Ich mein, ich könn oft nimmermehr: Ach daß ich nie geboren wär! Mein, horcht mir nur ein wenig zu: Mit Wyden bind ich meine Schuh Kein Frucht hab ich schier in der Scheur Und muß doch geben meine Steur. Vor Weihnachten iß ich auf, Das Vieh ist

Ach könnt ich Molly kaufen

Ach, könnt´ ich Molly kaufen für Gold und Edelstein und hätte große Haufen die sollten mich nicht reu´n Zwar wühlt sich´s hübsch im Golde Wohl dem, der wühlen kann Doch ohne sie, die Holde was hätt´ ich Frohes d´ran Ja, wenn ich Allgebieter von ganz Europa wär´ Ich gäb Europens Güter für sie mit Freuden her. Bedingte nur dies eine für

Ach so fromm ach, so traut

Ach, so fromm, ach, so traut Hat mein Auge sie erschaut Ach so mild und so rein drang ihr Bild ins Herz mir ein Banger Gram, eh sie kam hat die Zukunft mir umhüllt Doch mit ihr blühte mir neues Dasein lusterfüllt Weh, es schwand Was ich fand Ach, mein Glück erschaut ich kaum. Bin erwacht, und die Nacht Raubte

Ach wenn doch mein Schätzchen ein Rosenstock wär

Ach wenn doch mein Schätzchen ein Rosenstock war ei so stellt ich ihn vors Fenster daß all die Leut sähn Ach wenn doch mein Schätzchen ein Feigenbaum wär ei so tät ich drauf steigen wenn er noch so hoch wär Text und Musik: Verfasser unbekannt – mündlich überliefert aus Hessen-Darmstadt ( Alsbach und Leheim am Rhein ) – in Deutscher

Ach wenn ich nur ein Liebchen hätte

Ach wenn ich nur ein Liebchen hätte So groß wie ich und rosenschön Mit Freuden ging ich dann zu Bette Ich würd im Traume Liebchen sehn Wenn ich doch nur ein Liebchen hätte Ach wenn ich nur ein Liebchen hätte Wie gern verlöscht ich dann das Licht Mich schreckte kein Gespenst ich wette Mir bangte vor dem Alpdruck nicht Wenn

Achtzehnhundert vierzig und acht

Achtzehnhundert vierzig und acht, Als im Lenze das Eis gekracht, Tage des Februar, Tage des Märzen, Waren es nicht Proletarierherzen, Die voll Hoffnung zuerst erwacht Achtzehnhundert vierzig und acht? Achtzehnhundert vierzig und acht, Als du dich lange genug bedacht, Mutter Germania, glücklich verpreußte, Waren es nicht Proletarierfäuste, Die sich ans Werk der Befreiung gemacht Achtzehnhundert vierzig und acht? Achtzehnhundert vierzig