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Alte Weihnachtslieder

Alte Weihnachts- und Volkslieder , herausgegeben vom Reichsverband katholischer Mädchenvereine Österreichs , Graz 1928 . Im Selbstverlage des Reichsverbandes katholischer Mädchenvereine Österreichs , Graz , Sackstrasse 16 , 2. Stock . als Anhang in Alpenrose (erstmals 1924 veröffentlicht)

Aus fernen längst vergangnen Tagen (Jesukindlein komm zu mir)

Aus fernen längst vergangnen Tagen erklingt ein heilig Liedchen mir das ich von Mutterlieb getragen so selig sang hinauf zu dir Jesu Kindlein komm zu mir mach ein frommes Kind aus mir mein Herz ist klein kann niemand hinein als du als du lieb Jesulein Und in dem harten Kampf des Lebens wo die Versuchung schmeichelnd winkt sang dieses Lied

Da drobn auf dem Berge weht kühlender Wind

Da drobn auf dem Berge weht kühlender Wind da sitzet Maria und wieget ihr Kind sie wiegt es mit ihrer schneeweißen Hand drum brauchet sie nimmer ein Wiegenband Es kommen die Englein und sehen ihr zu und schützen dem schlummernden Kindlein die Ruh sie bringen ihm Blumen vom Paradies drum schläft das Kindlein so ruhig und süß Die Vöglein umfliegen

Der Christbaum ist der schönste Baum

Der Christbaum ist der schönste Baum den wir auf Erden kennen im Garten klein, im engsten Raum wie lieblich blüht der Wunderbaum wenn seine Blümchen brennen, ja brennen Dann sieh, in dieser Wundernacht ist einst der Herr geboren der Heiland, der uns selig macht hätt er den Himmel nicht gebracht wär alle Welt verloren, verloren. Doch nun ist Freud und

Deutsche Weihnachtslieder (Bremen)

“Deutsche Weihnachtslieder”, ohne Jahrgang, vermutlich 1920er Jahre, herausgegeben vom “Verein für Innere Mission”, Bremen, Georgstraße 22. Dort waren auch die “Herberge zur Heimat” und die “Evangelische Auswanderermission” untergebracht. Im Vorwort heisst es: Jetzt wollen wir wieder unsere alten Weihnachtslieder singen! Deutsche Weihnachten ist nur dort möglich, wo sie erklingen. Singen sie doch von dem, was all unserm Feiern erst eigentlich

Es ist ein Ros entsprungen

Es ist ein Ros entsprungen Aus einer Wurzel zart. Wie uns die Alten sungen, Aus Jesse kam die Art Und hat ein Blümlein bracht, Mitten im kalten Winter, Wohl zu der halben Nacht. Das Röslein das ich meine, Davon Jesaias sagt: Maria ist’s, die Reine, Die uns das Blümlein bracht. Aus Gottes ew’gen Rat Hat sie ein Kind geboren Wohl

Es kommt ein Schiff geladen

Es kommt ein Schiff geladen bis an den höchsten Bord trägt Gottes Sohn voll Gnaden des Vaters ewigs Wort. Das Schiff geht still im Triebe, Trägt eine teure Last; Das Segel ist die Liebe Der Heilig Geist der Mast. Der Anker haft auf Erden Da ist das Schiff am Land. Das Wort soll Fleisch uns werden, Der Sohn ist uns

Es wird scho glei dumpa

Es wird scho glei dumpa es wird scho glei Nacht Drum kimm i zu dir her mein Heiland, auf d´Wacht Will singa a Liadl dem Liabling, dem kloan Du magst ja net schlafn, i hör´ di no woan Hei, hei! Schlaf süß, herzliabs Kind! Vergiß hiaz, o Kinderl dein Kummer, dei Load, daß d’dåda muaßt leidn im Ståll auf da

Gelobet seist du Jesu Christ

Gelobet seist du, Jesu Christ, Daß du Mensch geboren bist. Von einer Jungfrau, das ist wahr; Des freuet sich der Engel Schar. Kyrieleis! Des ew’gen Vaters einzig Kind Jetzt man in der Krippen findt, In unser armes Fleisch und Blut Verkleidet sich das ew’ge Gut. Kyrieleis! Den aller Welt Kreis nie beschloß, Der liegt in Marien Schoß; Er ist ein

Heil dir o mittere Nacht

Heil dir o mittere Nachtdie Hirten halten WachtDie Lüfze tun schwingendas Gloria tut singendie englische Scharweil Gott geboren war Maria die Mutterdas Kindelein sieht ansie tut´s ja versorgendas Kindelein verborgensie gibt sich viel Mühsie verborget´s in das Vieh Der Stall ist ja schlechtdrum hat er sein Rechtwenn der Stall nicht gewesen wärei so muß ja die Mutter mit ihrem Kindeleinja