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Als Ihr in euerm finstern Hasse (In Reih und Glied)

Als Ihr in euerm finstern Hasse das drohende Gesetz erdacht daß uns zu Deutschen zweiter Klasse mit einem Federstrich gemacht da ward gefühlt und eingesehen von Allen ohne Unterschied „Wir können hier nur widerstehen in Reih und Glied!“ Wir liessen schweigend uns verdammen verstoßen uns vom Vaterland und schweigend rückten wir zusammen bis Schulter man an Schulter stand an Spree

Blaubart

Blaubart ist ein Märchen von Charles Perrault (französisches Original: La barbe bleue) und steht in dessen „Geschichten oder Märchen aus vergangener Zeit…“ von 1697. Perrault griff dabei diverse Motive aus volkstümlichen Erzählungen, Legenden und Balladen auf. Der Stoff um den frauenmordenden Blaubart fand seitdem vielfach Verwendung. Die Geschichte gelangte in einer von Perrault abweichenden Version auch in die Erstauflage von Grimms Kinder- und

Deutsche Lieder für Jung und Alt

Deutsche Lieder für Jung und Alt , herausgegeben von Groos , Karl und Bernhard Klein : Berlin: Realschulbuchhandlung , 1818. IV, 130 S. – Vertonungen von 4 Gedichten von Johann Wolfgang Goethe, Sinon Dach, Novalis, Ernst Moritz Arndt, Johann Caspar Lavater, Paul Gerhardt, Max von Schenkendorf, Friedrich Schlegel, Theodor Körner, Ludwig Tieck, Johann Ludwig Uhland, Matthias Claudius, Heinrich von Kleist,

Die Ulinger-Blaubart-Sage

Eine gar unheimliche Sage ist es, die sich in Deutschland an den Namen Ulinger oder Adelger, im Flämischen an den Zauberkönig Halewyn, in Frankreich an den Ritter Blaubart geheftet hat und zum allgemeinen Sagenschatz fast aller Völker Europas gehört. -— Deutsche Lieder vom Ulinger gab`s schon seit dem 16. Jahrhundert in Ober- und Niederdeutschland und, wie unsere mitgeteilten Texte bezeugen, gibt es noch gegenwärtig in

Dir du Quell von Huld und Segen

Dir du Quell von Huld und Segen eilt der erste Blicke entgegen Augen Herzen Hände streben rein zu dir sich zu erheben dessen Flügel uns bedeckt der durch Ruh uns labt und weckt Nimm mit Vaterwohlgefallen Vater deiner Kinder Lallen nimm in dieser Morgenstunde Dank vom Herzen, Dank vom Munde die anbetend zu dir nahn duldend liebend segnend an Was

Dort wo Tirol an Salzburg grenzt

Dort, wo Tirol an Salzburg grenzt Des Glockners Eisgefilde glänzt Wo aus dem Kranz, der es umschließt Der Leiter reine Quelle fließt Laut tosend, längs der Berge Rand Beginnt mein teures Heimatland Wo durch der Matten herrlich Grün Des Dravestroms rasche Fluten ziehn Vom Eisenhut, wo schneebedeckt Sich Nordgaus Alpenkette streckt Bis zur Karwanken Felsenwand Dehnt sich mein freundlich Heimatland

Empor ihr Enterbten der Erde

Empor, ihr Enterbten der Erde! Ihr Sklaven des Hungers, empor! Und der Ausbruch des Kraters, er werde Vernichtend wie niemals zuvor! Das Alte ist faul und verrottet — Reißt das morsche Gerümpel denn ein! Und wir, die man tritt und verspottet, Wir werden die Herrschenden sein! Auf zum letzten Kampfe Schließet Eure Reih’n, Die Internationale Wird dann die Losung sein.

Erwacht von süßem Schlummer

Erwacht von süßem Schlummer gestärkt durch sanfte Ruh jauchzt , Vater, frei von Kummer Preis unser Herz dir zu Du bist es der dem Müden dem Schwachen Kraft geschenkt du sprachest: Schlaf in Frieden erwachet ungekränkt Nun streust du Lust und Segen auf alles was wir sehn wir sehn sich alles regen und alles neu erstehn O Gott wie glänzt

Glaubt ihr noch der alten Rede (Eifellied)

Glaubt ihr noch der alten Rede Welche unsrer Eifel galt Daß sie kahl sei, dürr und öde ein trübsel´ger Aufenthalt ? Kommt nur alle, lernt sie kennen Lernt sie schätzen nach Gebühr! Dann wird jeder kühn sie nennen Unsres Rheinlands Stolz und Zier In die Wolken seht ihr ragen Felsenriesen, windumsaust Burgen drauf aus alten Tagen Wo noch Ritter hier

Mich rief es an Bord (La Paloma)

Mich rief es an Bord, es wehte ein frischer Wind Zur Mutter sprach ich: O, bete nur für dein Kind Und draußen am grünen Hage, da sah ich sie Ein Wort nur des Trostes, sage, ich trag es nie Falle ich einst zum Raube empörten Meer. Fliegt eine weiße Taube zu dir hierher Lasse sie ohne Fehle zum Fenster ein