Liedergeschichte: Geht ein Mann die Treppe rauf

Zur Geschichte von "Geht ein Mann die Treppe rauf": Parodien, Versionen und Variationen.

Als „Geht ein Mann die Treppe rauf“ ist bis heute ein Fingerspiel beliebt, dass schon unsere Ur-Ur-Grosseltern mit ihren Kindern spielten. War das Spiel Mitte des 19. Jahrhunderts als „Wo wohnt der Schneider“ bekannt und endete mit der Frage: „Schellen“ oder „Klopfen“, so wird  heutzutage meist sowohl geklingelt als auch geklopft: „Kommt ein Mann die Treppe rauf, klopft an, bim bam, guten Tag, Herr Nasenmann!“ Und auch als Bergsteigen wurde das Spiel gespielt: Man geht mit den Fingern nacheinander das Gesicht hinauf und mit der flachen Hand wieder zurück und sagt dabei zu dem betreffenden Kinde: „So geht man den Berg hinauf und so hinunter!“

Mit gespreizten Fingern auf dem Tische wird dem Kinde zu Leibe gerückt , es erfaßt und am Kinn oder Nacken gekitzelt ( Böhme ):

Er kommt [...] ...


Das Schneiderspiel spielen in Thüringen und Sachsen mit anderen Worten auch etwas größere Kinder. Eines setzt die ausgespreizten Finger dem andern auf den Arm und [...] ...


Da kommt die Maus
da kommt die Maus
Klingelingeling!
Ist der Herr zu Haus?

(Das Ohrläppchen des Kindes ist die Türklingel. Heißt es auf die Frage [...] ...

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Wenn das Kind in der Wiege oder auf dem Schoße sitzt, so marschiert man mit zwei Fingern sein Ärmchen hinauf, hält in der Mitte an, [...] ...