Liederlexikon: Zölibat

| 2017

Zölibat (lateinisch caelibatus, „Ehelosigkeit“) ist im Christentum die Verpflichtung zur Ehelosigkeit und damit der Verzicht auf Sex. Diese menschenfeindliche Verpflichtung wurde und wird in der Praxis oft umgangen, was im Volkslied häufig besungen wurde.




"Zölibat" im Archiv:

Es wollt ein Bauer früh aufstehn

Es wollt ein Bauer früh aufstehn
Wollt ´naus in seinen Acker gehn
Falterieta rallala, falterietara.

Und als der Bauer nach Hause kam
Da wollt‘ er was zu fressen ha’m.
Falterieta rallala, falterietara.

„Ach, Lischen, koch mir Hirsebrei
mit Bratkartoff,  ein Spiegelei.“
Falterieta rallala, falterietara.

Und als der Bauer saß und fraß
Da rumpelt in der Kammer was.
Falterieta [...]

Zu Freiburg lebt und tat viel Buß der Pfarrer Carl Pistorius

Zu Freiburg lebt und tat viel Buß,
der Pfarrer Carl Pistorius
Er, der zu Freiburg Pfarrer war
das gute wollt´ er immerdar

Daselbst wohnt auch ein Mägdelein
die wollt´ so gern Frau Pfarrer sein
Verführt ihn eines Abends spat
ein Knäblein war das Resultat

Die Schand´ ertrug der Pastor nicht
er bracht mit einem Kirchenlicht
das wohlgebor´ne Knäblein [...]

Zu Naumburg lebt und tat viel Gut´s

Zu Naumburg lebt und tat viel Gut’s
Der Pfarrherr Franz Pistorius
Er war ein Mann voll Biederkeit
Mußt doch erfahren manches Leid

Es wohnt daselbst ein Mägdelein
Das wollte diesen Pfarrer frei’n
Verführt‘ ihn eines Abends spat
Ein Knäblein war das Resultat

Doch das geziemt dem Pfarrer nicht
Darum mit einem Kirchenlicht
Hat er in einer düstern [...]


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