Liederlexikon: Wiedemann

| 1970

mp3 anhören CD buch

Franz Wiedemann wurde 1821 geboren und starb 1882, er war Pädagoge und Lehrer an der Bürgerschule in Dresden.



"Wiedemann" im Archiv:

Hänschen klein

Hänschen klein, ging allein In die weite Welt hinein. Stock und Hut stehn im gut, ist gar wohlgemut. Aber Mama weint so sehr, Hat ja nun kein Hänschen mehr! Wünsch dir Glück, sagt ihr Blick kehr nur bald zurück Sieben Jahr Trüb und klar Hänschen in der Fremde war Da besinnt Sich das Kind Eilt nach Haus geschwind Doch nun ist´s kein

Hänschen klein

“Hänschen klein” ging allein. Um 1850 schreibt der Dresdener Lehrer Franz Wiedemann auf die Melodie von “Alles neu macht der Mai”, das den Neubeginn und den Wechsel feiert,  so etwas wie Gegenlied: “Hänschen klein”. Das Kind, das voller Neugier und Lust in die Welt hinausziehen will, kehrt zurück zu Muttern. “Da besinnt / sich das Kind / kehrt nach Haus geschwind”.

Wo´s Dörflein dort zu Ende geht (Mein Vaterhaus)

Wo´s Dörflein dort zu Ende geht wo´s Mühlenrad am Bach sich dreht da steht im duft´gen Blütenstrauß ein Hüttlein, s´ist mein Vaterhaus Da schlagen mir zwei Herzen drin voll Liebe und voll treuem Sinn der Vater und die Mutter mein das sind die Herzen fromm und rein Darin auch meine Wiege steht darin lernt´ ich mein erst´ Gebet darin fand

Mehr zu "Wiedemann"