Liederlexikon: Wetzel

| | 1779

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Karl Friedrich Gottlob Wetzel, geboren am 14. September 1779 in Budissin, Markgraftum Oberlausitz, gestorben am 29. Juli 1819 in Bamberg. Der Sohn armer Tuchmacher besuchte von 1791 bis 1799 das Gymnasium in Bautzen, studierte erst in Leipzig und später in Jena Medizin und Philosophie. Er lebte in großer Armut und musste sein Studium für einige Jahre unterbrechen.



"Wetzel" im Archiv:

Wie lieblich ist´s hienieden

Wie lieblich ist’s hienieden Wenn Brüder treu gesinnt In Eintracht und in Frieden Vertraut beisammen sind Wie Tau vom Himmel nieder Auf Gottes Berge fliesst Also auf treue Brüder Der Segen sich ergiesst Und einstens wird erneuet Durch sie die heil´ge Stadt Was Knecht ist wird befreiet Und rein was Flecken hat Und alles Volk der Erde Geht nun zum

Die Strassen hin und wieder

Die Strassen hin und wieder die Berge auf und nieder und immer froh und frei mit Wind und Wolken wallen dem Wege zu gefallen daß er nicht ohne Leute sei Wie Vöglein lustig weben durch grüne Wälder schweben mit lautem Sang und Klang Mit Bächen talwärts fliehen mit frischen Strömen ziehen hinaus, hinaus, die Welt entlang Wenn ferner Türme spitzen

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