Liederlexikon: Turner auf zum Streite

| 1847

„Turner auf zum Streite“ ist ein Lied von A. Heinrich Weissmann (Text, 1841) und Joseph Hartmann Stunz (Musik, um 1847). Es wurde in Preußen vor dem ersten Weltkrieg für den Schulunterricht in der sieben bzw achten Klasse besonders empfohlen und diente der Kriegserziehung im Kaiserreich.



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Turner auf zum Streite im Archiv:

Turner auf zum Streite (Festgesang)

Turner, auf zum Streite! Tretet in die Bahn Kraft und Mut geleite uns zum Sieg hinan! Ja, zu hehrem Ziel führet unser Spiel Nicht mit fremden Waffen schaffen wir uns Schutz Was uns anerschaffen ist uns Schutz und Trutz Bleibt Natur uns treu, stehn wir stark und frei! Wie zum Turnerspiele ziehn wir in die Welt; der gelangt zum Ziele,

Es grünt ein Baum der neuen Zeit (Die Maiwacht)

Es grünt ein Baum der neuen Zeit der wölbt sein Laubdach weit und breit er hält sein Riesenzelt gespannt trotz Sturm und Blitz von Land zu Land Die Quelle rauscht, es lacht der Mai nun wird die Welt vom Elend frei Was eilt und wallet Weib und Mann zum Freiheitsmaienbaum heran Der Werkgenossen kühne Schar wogt um des Waldes Lichtaltar

Auf zum freien Ringen

Auf zum freien Ringen auf den grünen Plan und mit frohem Singen ziehen wir heran Denn im freien Spiel winkt ein hohes Ziel Es beginnt der Reigen alle eifrig sind gutes Spiel zu zeigen schnell die Zeit verrinnt Sie ermüden nicht bei der lieben Pflicht Stunden sind verflossen Sonne sinkt ins Tal Doch nun, Sportgenossen singt das Lied nochmal Voller

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