Bremer Stadtmusikanten

Strömt herbei ihr Völkerscharen

| 1858

„Strömt herbei ihr Völkerscharen“ ist ein Lied nach einem Text von Otto Inkermann von 1848.  Pseudonym: E. O. Sternau.  Erst im Jahre 1867, fünf Jahre nach dem Tode des Dichters, improvisierte Johann Peters, der damalige Kapellmeister des Kölner Stadttheaters, während eines Festes im Gürzenich die später so volkstümlich gewordene Melodie, mit der das Lied 1868 im Druck erschien und seitdem Aufnahme in zahllose Liederbücher fand. Für die starke Volkstümlichkeit auch dieses Liedes sprechen die Veränderungen, die der Text auf seiner Wanderung von Mund zu Mund erfahren. Musik: Johann Peters, 1867 (1820-1870)

Das Lied wurde außergewöhnlich oft nachgedichtet, nach dem verlorenen Ersten Weltkrieg überwiegend in völkisch-nationalen Kreisen .

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"Strömt herbei ihr Völkerscharen" im Archiv:

Glaubt ihr noch der alten Rede (Eifellied)

Glaubt ihr noch der alten Rede Welche unsrer Eifel galt Daß sie kahl sei, dürr und öde ein trübsel´ger Aufenthalt ? Kommt nur alle, lernt sie kennen Lernt sie schätzen nach Gebühr! Dann wird jeder kühn sie nennen Unsres Rheinlands Stolz und Zier In die Wolken seht ihr ragen Felsenriesen, windumsaust Burgen drauf aus alten […]

Höret ihr nicht die Signale

Höret ihr nicht die Signale hört ihr nicht der Pfeife Ton sehet ihr dort nicht die Flaggen es beginnt das Wettspiel schon Kommet denn und eilt geschwinde daß ihr nichts versäumet dort Denn des Fußballspielers Wiese ist uns doch der liebste Ort Seht ihr schon, sind die Mannschaften aufgestellt in ihren Reih´n jetzt der schrille […]

Hast du dem Lied der alten Eichen

Hast du dem Lied der alten Eichen mein deutsches Volk, nicht oft gelauscht wenn ihre Krone sondergleichen die Zwiesprach mit dem Himmel tauscht Da beten sie, wie alte Helden Wir wollen stark und trutzig sein Herr Gott, du Meister aller Welten wir zittern nur vor dir allein Wie deine Eichen sollst du´s halten mein deutsches […]

Nicht der Pflicht nur zu genügen

Nicht der Pflicht nur zu genügen was sie fordert und verlangt nicht der Stunde nur zu leben was sie nimmt und was sie dankt Freunde, einem stolzern Wollen gelte unser Tages Lauf Über Sturm und über Wolken Sonn´ entgegen trag´s uns auf Sonn´ entgegen aus des Alltags sorgendumpfen Nebelspuk mit der Siegkraft trotzger Jugend über […]

Auf Alldeutschlands treue Söhne

Auf Alldeutschlands treue Söhne singt den vaterländ´schen Sang daß der Lieder frohe Töne rauschen in der Saiten Klang dankt dem Schicksal, das erkoren für des schönsten Landes Thron Eines großen Wilhelm Enkel eines edlen Friedrichs Sohn Hohenzollernsinn vertrauen wir des Vaterlands Geschick Schon erblüht in allen Gauen frisch des holden Friedens Glück Auch die Arbeit kann […]

Strömt herbei ihr Völkerscharen (Dreiherrenstein)

Strömt herbei ihr Völkerscharen strömet zum Dreiherrenstein der seit dreimal hundert Jahren treulich schirmt der Grenze Rain Staaten stürzen und Geschlechter sinken in das Grab der Zeit aber er, der Grenze Wächter ragt noch stolz im Wappenkleid Denkstein alter, arger Zeiten da zersprang des Reiches Bau da die Fürsten sich entzweiten Hader trennte Stamm und […]


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