Bremer Stadtmusikanten

Liederlexikon: Stenka Rasin

| 1917
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Stepan „Stenka“ Timofejewitsch Rasin (1630-1671) war Anführer eines Aufstandes gegen das russische Zarenreich in Zeiten schlimmer Leibeigenschaft. Er wird in mehreren russischen Liedern besungen. Sogar Schostakowitsch hat 1964 eine kantatenähnliche Tondichtung mit dem Titel “Die Hinrichtung des Stenka Rasin” geschrieben. Das russische Volkslied “Stenka Rasin” diente in Deutschland vielfach als Vorlage für weitere Lieddichtungen, besonders im Anschluss an die Russische Revolution.




"Stenka Rasin" im Archiv:

In den Wellen hinter Inseln (Stenka Rasin)

In den Wellen hinter Inseln Ziehen Kähne malerisch Fangen leise aufzuwachen Bang ist jedes Angesicht Stenka Rasin vorn als erster Selig in der Trunkenheit Hält im Arme die Prinzessin Die er eben erst befreit Plötzlich tönt ein dumpf Gemurre: »Er verrät uns um ein Weib. All der Seinen Glück vergißt er Um geringen Zeitvertreib.« Wolga, Wolga, Mutter Wolga, Ruhig fließest

Sollte einem das Herz nicht bluten (Rabenmutter)

Sollte ein’m das Herz nicht bluten Wenn man höret die Geschicht Wie in Hamburg eine Mutter Ihrem Kind das Urteil spricht Einst hatt’ sie ein Kind geboren Das jetzt sieben Jahr’ alt war Als den Mann sie hat verloren Und nun eine Witwe war Jetzt wollt’ sie ein andrer haben, Doch er sprach: »Wenn ‘s Kind nicht wär’!« Und sie

Wer das Scheiden hat erfunden

Wer das Scheiden hat erfunden hat an Liebe nicht gedacht Sonst hätt er die schönsten Stunden in der Liebe zugebracht Meine Augen sind voll Tränen und mein Herze schwimmt in Blut Niemals kann ich dich vergessen denn du warst mir ja so gut Nur an einem treuen Herzen findest du das wahre Glück Darum komm o mein Geliebter O Geliebter

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