Bremer Stadtmusikanten

Liederlexikon: Spiele im Freien

| | 1947
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Spiele im Freien erschien 1947 und war für die Nachkriegskindheit in Deutschland gedacht. In der Reihe ” Froh sei die Kindheit ” im Bollwerk-Verlag Karl Drott Offenbach-M. wurde es von Hans Weinberger aus München herausgegeben. Vor 1933 war dieser Herausgeber der Zeitschriften ” Der Kinderfreund ” und ” Der Helfer ” gewesen, im Dritten Reich für einen Zeitschriftenvertrieb tätig und nach Kriegsende im Buchhandel und beim Aufbau der Falkenbewegung beschäftigt gewesen.
Spiele im Freien, bearbeitet vom Helferkreis München-Neuhausen, ist ein Sonderfall im Volksliederarchiv. Keine traditionellen Lieder, sondern Spiele, die ja oft mit Kinderliedern einher gehen.




"Spiele im Freien" im Archiv:

Fangen spielen

Das Haschen ist eines der bekanntesten Kinderspiele im Freien. Nachdem durch einen Auszählreim festgestellt, wer “dran” ist, (d.h. haschen muß) laufen die übrigen Mitspieler davon.  Der Hascher eilt ihnen nach, um eines derselben einzuholen. Wem er mit der Hand einen leichten Schlag auf die Schulter geben kann, der muß ihn ablösen. Eine Abart des Haschenspiels ist, wenn eine Freistätte (ein

Tag und Nacht (Spiel)

Die Spieler teilen sich in zwei Gruppen, die Schwarzen und die Weißen, und stellen sich so mit dem Rücken gegeneinander auf. Kein Spieler darf sich umsehen. Für jede Partei wird an beiden Enden des Spielfeldes ein Freimal gekennzeichnet. Dei Spielleiter steht zwischen den beiden Parteien. Er wirft eine doppelfarbige Scheibe in die Höhe (weiß und schwarz). Die Farbe, die oben

Koks klauen

Zwei Parteien, die’sich an den Grenzen eines Spielfeldes gegenüberstehen. In der Mitte liegt ein Ball (oder Stein). Von jeder Partei läuft nun einer zur Mitte und muß versuchen, den Koks zu erwischen, gleichzeitig aber darauf achten, daß der andere ihn nicht nimmt, da er diesen dann sofort abschlagen kann. Wird einer geschlagen, ist er der Gefangene des ande-ren. Sonst ist

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