Liederlexikon: Schwilge

| 1970

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Andreas Schwilge

geboren 1608 in Thann im Elsaß, war kurze Zeit Kantor am Züricher Großmünster. Er starb 1688.


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Die dritte Zeit in jedem Jahr (Herbstgesang)

Die dritte Zeit in jedem Jahr nicht minder gar als andre mich erfreut: Sie kommet aufgezogen, wann Storch und Schwalb entflogen, die Sonn der Waag nicht weit. Jetz bringt der Gart Viel guter Frücht, Die man gezücht Nach jedes Landes Art: Kohl, Rüben und Limonen, Pomrantzen und Citronen Und Kütten ungespart. Der Birnen Last Die Äste bückt Und niederdrückt Bis zu

Der kürzest Tag und längste Nacht den grauen Winter bringen

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Wie wohl der Zeiten schönste Zeit uns jetzt verlassen hat (Sommerlied)

Wie wohl der Zeiten schönste Zeit uns jetzt verlassen hatso kommt jedoch mit Nutzbarkeit der Sommer an ihr stattda wir Gott zu bitten, daß nach Landessittenwerden abgeschnitten die Saaten früh und spat Es gibt der Sommer was er soll durch Gottes Gütigkeit:Korn, Garsten, Bohnen, Hanf und Kohl und anderlei Getreid;Heu und Gras darneben kann er reichlich geben, Allem Vieh zu leben