Liederlexikon: Rochholz

| 1970

Der Historiker und Sagenforscher Ernst Ludwig Rochholz wurde am 3. März 1809 in Ansbach geboren und starb  1892 in Aarau. Nach dem Studium der Rechtswissenschaften in München emigrierte er aus politischen Gründen in die Schweiz, wo er seit 1836 als Professor an der Kantonsschule zu Aarau lehrte.

Von Ernst Ludwig Rochholz stammt unter anderem „Alemannisches Kinderlied und Kinderspiel aus der Schweiz“ , gesammelt und sitten – und sprachgeschichtlich erläutert , Leipzig, 1857.  Seit 1860 gab er „Argovia“, die Jahresschrift der Historischen Gesellschaft des Kantons Aargau , heraus. Mit etwas mehr als 60 Jahren trat er anfangs der 70er Jahre in den Ruhestand und lebte seitdem als Konservator der kantonalen Altertumssammlung in Aarau.

    Rochholz im Archiv:

  • Susanneli mag net lustig si
    Susanneli mag net lustig si Susanneli mag nüt mache Es Mößli Wi und Zucker dri denn mag´s Susanneli lache bei Rochholz Nr. 693
  • Tretet zue tretet zue
    Mit diesem Reigenspruche soll des Winters Eis (Is) nebst Schnee, Hagel und Schloßen (Reife und Schließe) sowie alles polternde Unwetter (rumpidum) vertrieben werden. Die wettermachende Katze fehlt nicht, ihr wird durch Umkehr des Kreises der Schwanz ausgezehrt, d.h. das Unwetter verjagt. — Diesen Spruch über...
  • Wenn i schon es schwarzes Bränteli bin
    Wenn i schon es schwarzes Bränteli bin so chan i nit derfür d´Schulde ist a der Chindermagd aß si mi nit g´wäsche hat d´Schuld ist nit a mir aus der Schweiz , bei Rochholz Nr. 724 Bränteli = ein schwarzscheckiges junges Tier soll laut Böhme beim Waschen, Kämmen und Ankleiden des Kindes gesungen und gesagt ... Weiterlesen ...
  • Wor is juwe Vader Hoenthei
    Erklärung: 4, 2 weit das Kraut, d, h. schneidet die Krauthäute aus 5, 1 Köckernölken, Küchennelke 5, 2 Zipölken, Zwiebeln.

  • Alle Lieder und Beiträge zu Rochholz
    Alle Lieder, Texte und Beiträge zu diesem Eintrag in das Liederlexikon, sofern bereits in das Volksliederarchiv eingearbeitet.