Liederlexikon: Roquette

| 1896

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Otto Roquette, geboren am 19. April 1824 in Krotoschin bei Posen, gestorben am 18. März 1896 in Darmstadt, pseudoromantischer Lyriker, typischer Vertreter der “Butzenscheibenlyrik”. Seine Werke wurden nach 1850 außerordentlich populär und erfreuten sich vor allem in konservativen Kreisen großer Beliebtheit. Nachrevolutionärer Modepoet, in bewusster Abkehr von der politischen Lyrik des Vormärz. Sein Versepos “Waldmeisters Brautfahrt” (1851), und wurde ein sensationeller Bucherfolg für die damalige Zeit mit 50 Auflagen. Roquettes Werk wurde später als überwiegend seicht und künstlerisch wertlos eingeschätzt und ist heute nahezu vergessen. (Wikipedia)




"Roquette" im Archiv:

Nun ist meine beste Zeit vorbei (Abschied von Heidelberg)

Nun ist mein´ beste Zeit vorbei ist mir alles einerlei wohin ich wandern soll. Verlassen muss ich meine Lust mein ganzes Herz ist in der Brust von Tränen voll! Durch die alten Gassen hab ich zuletzt heut Nacht mein Wanderstab gesetzt mit manchem Gesellen gut. Sie drückten mir alle die Bruderhand: “Und denk an uns im fremden Land halt uns

Noch ist die blühende goldene Zeit (Noch sind die Tage der Rosen)

Noch ist die blühende goldene Zeit: o du schöne Welt, wie bist du so weit! und so weit ist mein Herz, und so klar wie der Tag, wie die Lüfte, durchjubelt vom Lerchenschlag! Ihr Fröhlichen, singt, weil das Leben noch mait: noch ist die schöne, die blühende Zeit, noch sind die Tage der Rosen! Frei ist das Herz, und frei

Ein Büchlein nehm ich oft zur Hand

Ein Büchlein nehm´ ich oft zur Hand zerlesen und zersungen draus ist in vieles ferne Land manch frohes Lied erklungen Die Lieder stehn noch alle drin wo sie voreinst gestanden und klingen all und ziehn mich hin zu jenen teuren Landen Zu Heidelberg am Neckarfluss da stehn viel Berg und Hügel, da klangen frisch aus einem Guss die Lieder ohne

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