Liederlexikon: Musenklänge aus Deutschlands Leierkasten

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MusenklängeMusenklänge aus Deutschlands Leierkasten,  zuerst 1849 bei Wigand in Leipzig anonym erschienene Anthologie, dann von Adolf Thimme (Hrsg.) in Meersburg und Leipzig, bei Hendel 1936 als Reprint erschienen, der 2. Teil in erster Ausgabe: Lieder aus späteren Ausgaben, dann noch einmal 1962 bei Kiepenheuer & Witsch,  175 Seiten.

Die Musenklänge sind eine Parodie auf die Lyrik der Zeit, z. T. in der absolut unverständlichen Form des „höheren Blödsinns“, und eine Travestie der volkstümlichen Ballade im Bänkelsängerton; auch eine Reihe von politischen Zeitsatiren ist vertreten. Lange zeit galten Th, Mommsen, M. Haupt und O. Jahn als Verfasser. Erst 1935 gelang es A. Thimme, den Verleger T. Wigand als Anreger und K. Herloßsohn als den Hauptverfasser zu ermitteln. Zeichner waren u.a. H. Bürkner (der Freund Ludwig Richters) und vor allem Richter selbst, der auch den Text von „Eduard und Kunigunde“ unter dem Pseudonym „Loducus Buchsbaumer“ schrieb.




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