Bremer Stadtmusikanten

Matthisson

Matthisson , Friedrich von

| 1761
Matthison
Matthison

Friedrich von Matthisson wurde am 23. Januar 1761 in Hohendodeleben bei Magdeburg geboren , er starb am 12. März 1831 in Wörlitz bei Dessau – Der Lyriker und Prosaschriftsteller Matthisson wurde von seinen Zeitgenossen, so z.B.  auch von Friedrich Schiller, hoch geschätzt, nach seinem Tode aber vergessen. Von den „Romantikern“ wurde er teilweise verspottet..

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"Matthisson" im Archiv:

Wenn ich einst das Ziel errungen habe (Vollendung)

Wenn ich einst das Ziel errungen habe In den Lichtgefilden jener Welt, Heil, der Träne dann an meinem Grabe Die auf hingestreute Rosen fällt Sehnsuchtsvoll, mit banger Ahnungswonne, Ruhig, wie der mondbeglänzte Hain, Lächelnd, wie beim Niedergang die Sonne, Harr ich, göttliche Vollendung, dein Eil, o eile mich empor zu Flügeln Wo sich unter mir […]

Einsam wandelt dein Freund (Adelaide)

Einsam wandelt dein Freund im Frühlingsgarten Mild vom lieblichen Zauberlicht umflossen Das durch wankende Blütenzweige zittert Adelaide! In der spiegelnden Flut, im Schnee der Alpen In des sinkenden Tages Goldgewölken Im Gefilde der Sterne stralt dein Bildnis Adelaide! Abendlüfte im zarten Laube flüstern Silberglöckchen des Mais im Grase säuseln Wellen rauschen und Nachtigallen flöten: Adelaide! […]

Laura betet Engelharfen hallen (Die Betende)

Laura betet! Engelharfen hallen Frieden Gottes in ihr krankes Herz Und, wie Abels Opferdüfte, wallen Ihre Seufzer himmelwärts Wie sie kniet, in Andacht hingegossen, Schön, wie Raphael die Unschuld malt; Vom Verklärungsglanze schon umflossen, Der um Himmelswohner strahlt. O sie fühlt, im leisen, linden Wehen, Froh des Hocherhabnen Gegenwart, Sieht im Geiste schon die Palmenhöhen, […]

Die Flamme lodert

Die Flamme lodert, milder Schein durchglänzt den düstern Eichenhain und Weihrauchdüfte wallen O neig ein gnädig Ohr zu mir Und laß des Jünglings Opfer dir Du Höchster, wohl gefallen Sei stets der Freiheit Wehr und Schild Dein Lebensgeist durchatme mild Luft, Erde, Feu´r und Fluten Gib mir als Jüngling und als Greis am väterlichen Herd, […]

Wann in des Abends letztem Scheine (Lied aus der Ferne)

Wann in des Abends letztem Scheine Dir eine lächelnde Gestalt Am Rasensitz im Eichenhaine Mit Wink und Gruß vorüberwallt: Das ist des Freundes teurer Geist, Der Freud und Frieden dir verheißt Wann bei des Mondes Dämmerlichte Sich deiner Liebe Traum verschönt, Durch Cytisus und Weymutsfichte Melodisches Gesäusel tönt, Und Ahnung dir den Busen hebt: Das ist mein […]


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