Bremer Stadtmusikanten

Johann Georg Jacobi

Jacobi, Johann Georg

| 1740
Johann Georg Jacobi
Johann Georg Jacobi

Der Dichter und Publizist Johann Georg Jacobi wurde am 2. September 1740 auf Gut Pempelfort (heute ein Stadtteil von Düsseldorf) geboren. Von 1784-1814 lehrte und wirkte er in Freiburg im Breisgau. Um ihn entstand der oberrheinische Dichterkreis. Er starb am 4. Januar 1814 in Freiburg. ) Johann Georg war der ältere Bruder des Philosophen, Juristen, Kaufmanns und Schriftstellers Friedrich Heinrich Jacobi.

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"Johann Georg Jacobi" im Archiv:

Sagt wo sind die Veilchen hin (Gartenlied)

Dichter: Sagt, wo sind die Veilchen hin Die auf jenen Rasen Ich und meine Schäferin Sonst zusammen lasen? Chor der Gärtner. Freund, du bist umsonst bemüht Diese Veilchen sind verblüht Dichter. Sind die Tulpen nicht mehr hier Die auf jenen Beeten In der bunten Farben-Zier Sich so prächtig blähten? Chor. Freund, du bist umsonst bemüht, […]

Wenn im leichten Hirtenkleide

Wenn im leichten Hirtenkleide Mein geliebtes Mädchen geht Wenn um sie die junge Freude Sich im süßen Taumel dreht Unter Rosen, zwischen Reben In dem Hain und an dem Bach Folgt ihr dann mit stillem Beben Meine ganze Seele nach Wär ich auf der Frühlingsaue Nur das Lüftchen, das sie fühlt Nur ein Tropfen von […]

Sagt wo sind die Veilchen hin

Sagt, wo sind die Veilchen hin Die so freudig glänzten, Und der Blumenkönigin Ihren Weg bekränzten? Jüngling, ach! der Lenz entflieht Diese Veilchen sind verblüht Sagt, wo sind die Rosen hin Die wir singend pflückten Als sich Hirt und Schäferin Hut und Busen schmückten? Mädchen, ach! der Sommer flieht Diese Rosen sind verblüht. Führe denn […]

Liebchen wallt in fernem Lande (Der Ring)

Liebchen wallt in fernem Lande Meine Küsse geb ich dir, Goldnes Ringlein! dich zum Pfande Ließ sie, unter Küssen, mir Ach! da kam sie, leiser, trauter Hatt ein Auge, rein und hold Und ein Herz ein Herz, so lauter Schönes Ringlein! wie dein Gold Liebchen gab dich mir, und sagte Nimm es, bleib ihm ewig […]

Willst du frei und fröhlich gehn durch dies Erdgetümmel

Willst du frei und fröhlich gehn durch dies Erdgetümmel mußt du auf die Vöglein sehn wohnend unterm Himmel Jedes hüpft und singt und fliegt ohne Gram und Sorgen schläft, vom grünen Zweig gewiegt sicher bis zum Morgen Jedes nimmt ohn´Arg und List was ihm Gott beschieden und mit seinen Federn ist jegliches zufrieden Keines sammelt […]

Es stehen drei Sterne am Himmel (Elsaß 1776)

Es stehen drei Sterne am Himmel die geben der Lieb einen Schein Gott grüß euch schönes Jungfräulein ja ja Jungfräulein wo bind ich mein Rösselein hin Nimm du es dein Rößlein beim Zügel beim Zaum binds an den Feigenbaum setz dich eine kleine Weil nieder ja ja Weil nieder und mach mir ein kleine Kurzweil […]


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