Liederlexikon: Großätti

| 1864

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“Der Grossätti aus dem Leberberg”: eine «Sammlung von Volks- und Kinderliedern, Spottreimen, Sprüchwörtern, Wetter- und Gesundheitsregeln u.s.w.» erschien 1864 und wurde bis in die Neuzeit mehrmals neu aufgelegt. Als Beitrag zum Schweizer-Idiotikon, 1862, in Zürich gegründet worden

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Brumm brumm lache nich

Ein Fingerspiel, um das Kind zu Lachen zu bringen. Man läßt den gespreizten Finger erst ihm vor dem Gesicht herumstreifen und kitzelt es dann damit: Brumm brumm lache nich wies mi dien Täne nich laat se nich seen! oder Kiek unnern Himmel un lache nich! Kügele Kügele unterm Dach Wer schwätzt oder lacht wer die weißen Zähn rausstreckt muß ein

Giggis Gaggis Eiermues d´Gäns göhnd barfueß

Giggis Gaggis Eiermues d´Gäns göhnd barfueß d´Henne laufed umme de Goggelhahn schlaht d´Trumme ´s Chälbli zieht de Rieme Im Oberland isch niemer Im Unterland isch Vogelsang Du alti Hex, wo bischt so lang mit diner lange Juppe choch mer a gueti Suppe Thue mer Zimmel und Nägeli dri daß´s Chindli chann es Gästli si aus der Schweiz : Simrock 199

Es beißt mich ein Floh

`s beißt mich a Floh ´s stechet mich zwo ´s messet mich drei wie lang as ich sei aus Schwaben , bei Birlinger 44 Es byßt mich ne Floh zwo laufe mer noh Drei stäche mi do: wie mänge git das? aus Solothurn , bei Großätti 27 nach Deutsches Kinderlied und Kinderspiel (1897)

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