Liederlexikon: Eichendorff

| 1788

Eichendorff
Eichendorff

Mit etwa 5000 Vertonungen zählt Eichendorff zu den meistvertonten deutschsprachigen Lyrikern und ist auch als Prosadichter (Aus dem Leben eines Taugenichts) bis heute gegenwärtig. Der Dichter der Romantik Joseph Karl Benedikt Freiherr von Eichendorff wurde am 10. März 1788 bei Ratibor in Oberschlesien als Sohn eines preußischen Offiziers und Freiherrnn von Eichendorff und dessen Frau Karoline, die aus einer schlesischen Adelsfamilie stammte, geboren. Joseph von Eichendorff starb am 26. November 1857 in Neiße (Oberschlesien) . ( Ausführliches Portrait auf wikipedia)



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Eichendorff im Archiv:

O könnt ich mich niederlegen

O könnt ich mich niederlegen weit in den tiefsten Wald, zu Häupten den guten Degen der noch von den Vätern alt Und dürft von allem nichts spüren in dieser dummen Zeit was sie da unten hantieren von Gott verlassen, verstreut Von fürstlichen Taten und Werken von alter Ehre und Pracht, und was die Seele mag stärken verträumen die lange Nacht

Es ist schon spät es wird schon kalt (Lorelei)

Es ist schon spät, es wird schon kalt was reit´st du einsam durch den Wald? Der Wald ist lang, du bist allein du schöne Braut, ich führ dich heim! Gross ist der Männer Trug und List vor Schmerz mein Herz gebrochen ist; wohl irrt das Waldhorn her und hin o flieh! Du weisst nicht, wer ich bin. So reich geschmückt

In einem kühlen Grunde

In einem kühlen Grunde da geht ein Mühlenrad Mein Liebchen ist verschwunden das dort gewohnet hat Sie hat mir Treu´ versprochen, Gab mir ein´ Ring dabei Sie hat die Treu´ gebrochen, das Ringlein sprang entzwei Ich möcht als Spielmann reisen Wohl in die Welt hinaus Und singen meine Weisen Und geh von Haus zu Haus Ich möcht‘ als Reiter fliegen

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