Liederlexikon: Das kleine dicke Liederbuch

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Das kleine dicke LiederbuchDas kleine dicke Liederbuch gibt es zur Zeit (Mai 2008) nur noch in Antiquariaten, was zu bedauern ist, denn es handelt sich dabei um einer der besten und schönsten Liedersammlungen der letzten Jahrzehnte. Die umfassendste Sammlung deutscher Folklore zum gemeinsamen Singen und Tanzen, aber auch, um nur darin herumzuschmökern.
350 Lieder und 50 Tänze vom Mittelalter bis zur Gegenwart, zeitlich geordnet nach Epochen und Ständen, mit Kommentaren zum geschichtlichen Hintergrund. Von den Bauernkriegen des ausgehenden Mittelalters bis zu den Bürgerinitiativen des späten 20. Jahrhunderts reicht das Repertoire dieser handlichen Sammlung für den Gitarrenkoffer.
Eine kommentierte Kulturgeschichte der kleinen Leute aus Noten, Texten, zeitgenössischen Illustrationen: fröhlich, derb, zärtlich, klagend, und zornig. Darunter: Liebesballaden, Schwänke, Spottverse der Handwerksgesellen, Bauern- und Soldatenklagen, Reime aus der Revolution 1848/49. Das 20. Jahrhundert ist vertreten mit Arbeitervolksliedern, Literatenspott aus der Zeit der Weimarer Republik, Liedern von KZ-Häftlingen und Partisanen, grünen Liedern der Öko-Bewegung und Chansons der Singer-Songwriter. Pate für “Das kleine dicke Liederbuch
“Ein Liederband, der in brillanter Weise ein halbes Jahrtausend Volkskultur vermittelt.”
(Emdener Zeitung)
“Ein Geschichts- und Geschichtenbuch, das einen Teil unserer lebendigen Volkskunst umfaßt.”
(Die Zeit)