Bremer Stadtmusikanten

Caroline Rhiem

| | 1857

Frl. Caroline Rhiem, , Marburg, Schwanallee 16, ist geboren am 17. Mai 1857 zu Horn bei Hamburg, wo ihr Vater damals Inspektor des »Rauhen Hauses« war. Später nahm er eine Pfarrstelle in Köthen an. C. R. hatte 1878 in Berlin das Lehrerinnenexamen für höhere Schulen gemacht und wurde nach ihres Vaters Tode Erzieherin und Lehrerin, als welche sie etwa zwölf Jahre, zuletzt in der Erziehungsanstalt und am Seminar in Gnadau fungierte, musste aber, ihrer zarten Gesundheit wegen, vor sechs Jahren diesen Beruf ganz aufgeben. Sie verlebte einen Winter in Nizza, einen in Montreux, vorübergehend war sie auch in Paris und London.

Seit einem Jahr arbeitet sie in Marburg mit Frau Pastor Schüler in der inneren Mission. Als Erzieherin hat sie viel für christliche Blätter geschrieben. Später entstanden die sechs Heftchen Kindergeschichten, die meist Selbsterlebtes schildern. Auch schrieb sie Aufführungen und Gespräche für Jungfrauenvereine etc.
Caroline Rhiem starb 1941.

In den christlichen Blättern »Arbeiterfreund«, »Berl. Ev. Sonntagsblatt«, dem »Sonntagsfreund« und dem »Freiwilligen« erschienen Erzählungen, Gedichte, Rätsel u. dgl. aus ihrer Feder. Manches hat sie aus dem Englischen und Französischen übersetzt, so »das Gebet im Kämmerlein«, das bereits in 2. Auflage erschienen ist.

  • ‒ Der kleine Richard. Eine Kindergeschichte. 12. (30) Basel 1893, P. Kober. –.20
  • ‒ Deutsche Glaubenslieder. 12. (8) Basel 1895, P. Jaeger. –.10
  • ‒ Die Felsenkirche in Oberstein. 12. (16) Berlin 1896, Verlag des christlichen Zeitschriftenvereins. –.15
  • ‒ Die Geschwister. Erzählg. 12. (28) Basel 1894. P. Kober. n –.20
  • ‒ Ein Vöglein als Segensbote. Verkauft. 2 Kindergeschichten. 12. (35) Ebda. 1894. n –.20
  • ‒ Gespräche und Aufführungen. 4 Hefte. 12. (à ca. 34) Köthen 1897, Schriftenniederlage des Evangelischen Vereinshauses. Zum Teil in 2. Aufl. à n –.50
  • ‒ Grossmutters Trost. Erzählg. 8. (16) Ebda. 1894. nn –.10
  • ‒ Jugendgabe 17. Drei Erzählgn. 12. (33) Ebda. 1893. n –.20
  • ‒ Jugendgabe 18. Eine Frage. Irmgards Schülerin. Der kleine Stiefelputzer. 12. (32) Ebda. n –.20
  • ‒ Kindesliebe. Weihnachtsblumen. Erzählg. 8. (20) Ebda. nn –.10
  • ‒ Liebestreue. Erzählg. für die Jugend. 12. (32) Basel 1893, P. Kober. –.20
  • Hanna Rhiem u. Pastor Chr. Jensen. Missionsnachrichten über Frauenmission in der Heidenwelt. 3. Jahrg. 1898. Vierteljahrsschrift. Hrsg. v. Chr. Jensen, Breklum. 1.–
  • ‒ Weihnachtsgruss an dich. 10. (24) Hamburg, O. Mau. Erscheint seit 1894 jährlich. n –.10
  • ‒ Weihnachtsüberraschungen u. Weihnachtsfreude. 2 Weihnachtsfestspiele für Kinder. 2. Aufl. 16. (29) Dessau 1897, Buchhandlg. des Evangelischen Vereinshauses. n –.40

Quelle: Sophie Pataky: Lexikon deutscher Frauen der Feder Bd. 2. Berlin, 1898

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Juble mein Herze ich habe den Heiland gefunden

Juble, mein Herze, ich habe den Heiland gefunden er hat für ewig sich nun meiner Seele verbunden Bringe ihm Dank mit lautem Freudengesang Er läßt mich völlig gesunden Juble, mein Herze, die Sündenschuld ist nun vergeben denn auch für mich ließ der Heiland am Kreuze sein Leben Sein teures Blut ist ja mein herrlichstes Gut […]

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