Liederlexikon: Carmina Burana

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Carmina Burana:  13. Jahrhundert – 1803 gefundene Liederhandschrift aus dem Kloster Benediktbeuern (Kloster Blaubeuren). 1847 von dem bayrischen Germanisten und Sprachforscher Johann Andreas Schmeller als Carmina Burana herausgegeben. Vorher Proben in Docen , Miscell . II . 198 u . Hagen , Minnesinger III , 443. Inhalt : lateinische , halblateinische u . deutsche Lieder . Manches davon ist Volksgut . Schmeller gilt als Begründer der modernen Mundartforschung in Deutschland.

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    Carmina Burana im Archiv:

  • Ballspiel und Tanz
    Im Mittelalter und Altertum war das Ballspiel mit Tanz verbunden, wie nachstehendes Liedchen aus dem 13. Jahrhundert andeutet. Daher kommt´s, daß man noch jetzt Tanzvergnügen gern „Ball“ nennt: Tanzen, reien, springen wir mit frovde und ouch mit schalle daz zimet gouten chinden wol nu schimphen (scherzen)  mit dem balle (nach Carmina Burana 182) — in ... Weiterlesen ...
  • Ich wil den sumer gruezen
    Ich wil den sumer gruezen so ih beste kan der winter hat mir hiuere leides vil getan Des wil ich in ruosen in der vrouwen ban ich sih die liehte heide in gruner varwe stan Des suln wir alle gahen die summerzit enphahen des tanzes ich beginnen sol wil ez iu nicht versmahen Text: Handschrift ... Weiterlesen ...
  • Ich wil truren varen lan
    Ich wil truren varen lan uf die heide sul wir gan ir vil liebe gespilen min da seh wir der bluomen schin ich sage dir, ich sage dir min geselle, Kum mit mir Süeze minne, rame min mach mir ein Krenzelein daz sol tragen ein stolzer man der wol wiben dienen Kan ich sage dir, ... Weiterlesen ...