Kiefer von A - Z ..

Heil dem Manne, der den grünen Hain des Vaterlandes sich zur Heimat auserwählet den die Freiheit und der goldne Wein mit Liebe, Mut und Fröhlichkeit beseelet Lobt man doch das Glück der alten Zeit da die Väter stille in den Wäldern lebten und durch Biedersinn und Tapferkeit nach dem himmlischen Walhalla strebten Drum soll uns der Ahnen Beispiel stets ermahnen in den deutschen Forsten wie der Aar zu horsten Niemand kann so ritterlich und frei wie der Waidmann noch sein Leben hier genießen denn ein jeder Freund der Jägerei wird gern lieben, trinken, fechten, schießen und da diese Freuden auch zu allen Zeiten wack're Männer freuten, kann man uns beneiden Heil dem Manne, der den grünen Hain ... Zwar oft sieht man auch in unsrer Hand nur zum leichten Spiel die blanken Waffen blitzen doch wenn's gilt für Freiheit, Vaterland zeigt sich stets der Ernst des freien Schützen Wenn die Hörner schallen und die Büchsen knallen blüht auf Feindesleichen Freiheit deutscher Eichen Heil dem Manne, der den grünen Hain ... Wenn das Morgenrot den Wald durchglüht und der Vögel freie volle Chöre schallen streifen lustig wir mit raschem Schritt durch die schattig grünen Wälderhallen sinket dann die Sonne, stärkt uns neue Wonne denn daheim im Stübchen wartet unser Liebchen Heil dem Manne, der den grünen Hain ... Darum laßt beim frohen Becherklang uns des jungen, frischen Jägerlebens freuen keinem wird es vor dem Alter bang darf er seine Jugend nicht bereuen Lasst die Gläser klingen und ein Vivat bringen wie dem Vaterlande, so dem Jägerstande Heil dem Manne, der den grünen Hain des Vaterlandes sich zur Heimat auserwählet den die Freiheit und der goldne Wein mit Liebe, Mut und Fröhlichkeit beseelet Lobt man doch das Glück der alten Zeit da die Väter stille in den Wäldern lebten und durch Biedersinn und Tapferkeit nach dem himmlischen Walhalla strebten Drum soll uns der Ahnen Beispiel stets ermahnen in den deutschen Forsten wie der Aar zu horsten Text: Heinrich Kiefer (vor 1827, weiland Burschenschaftler in Halle) Musik: C. M. J. Kiefer, 1827 in Serig's Auswahl Volkstümliche Lieder der Deutschen (1895, Nr. 598)

Heil dem Manne, der den grünen Hain
des Vaterlandes sich zur Heimat auserwählet
den die Freiheit und der goldne Wein
mit Liebe, Mut und Fröhlichkeit [...] ...

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