Creutzer (Konradin) von A - Z ..

Ach, aus dieses Tales Gründen, Die der kalte Nebel drückt Könnt ich doch den Ausgang finden Ach, wie fühlt ich mich beglückt Dort erblick ich schöne Hügel Ewig jung und ewig grün Hätt ich schwingen, hätt ich Flügel Nach den Hügeln zög ich hin Harmonien hör ich klingen Töne süßer Himmelsruh Und die leichten Winde bringen Mir der Düfte Balsam zu Goldne Früchte seh ich glühen Winkend zwischen dunklem Laub Und die Blumen, die dort blühen, Werden keines Winters Raub Ach wie schön muß sich´s ergehen Dort im ewgen Sonnenschein Und die Luft auf jenen Höhen O wie labend muß sie sein Doch mir wehrt des Stromes Toben Der ergrimmt dazwischen braust Seine Wellen sind gehoben Das die Seele mir ergraust Einen Nachen seh ich schwanken Aber ach! Der Fährmann fehlt Frisch hinein und ohne Wanken Seine Segel sind beseelt Du mußt glauben, du mußt wagen Denn die Götter leihn kein Pfand Nur ein Wunder kann dich tragen In das schöne Wunderland Text: Friedrich Schiller (1801) Zuerst in Beckers Taschenbuch zum Geselligen Vergnügen , Leipzig , 1803 Musik: Volksweise, Komponist unbekannt. Weitere Vertonungen von Reichardt (1810), Conradin Kreutzer, Franz Schubert und anderen in: -- Allgemeines deutsches Liederlexikon (1844) --- Als der Großvater die Großmutter nahm (1885) -- Volkstümliche Lieder der Deutschen (1895, Nr. 248)

Ach, aus dieses Tales Gründen,
Die der kalte Nebel drückt
Könnt ich doch den Ausgang finden
Ach, wie fühlt ich mich beglückt
Dort erblick ich [...] ...

Auswandererlieder | Geistliche Lieder | Liederzeit: | 1801