Ringelreigen

„Alle die vorgeführten Ringelreigen werden von Altertumsforschern (Müllenhoff , Mannhardt etc) für Überreste alter Opfertänze gehalten. Daraus erklärt sich wohl das Niederbeugen oder Niederfallen im Kinderreigen, das vormals bei gewissen Zeremonien der Götteranrufung, ähnlich wie das Knien beim Gebet, stattgefunden haben mag.“ ( Franz Magnus Böhme in “ Deutsches Kinderlied und Kinderspiel „, 1897) […]

Ringelreihen

Ringeltanz, Ringelreihen, Ringelspiel: Der in endlosen Varianten gesungene, in Deutschland, Holland und Dänemark gekannte „ Ringelreigen mit der Kette“ war, wie Mannhardt und Rochholz nachgewiesen, ursprünglich zur Heidenzeit ein Chorreigen, der bei Frühlingsanfang aufgeführt wurde und hängt dessen Inhalt mit dem Sonnendienste zusammen. Dr. Dunger bemerkt darüber in Kürze: „Die sieben Jahre bedeuten sie […]

Über das Mönch- und Nonnenspiel

[…] des Kinderspiels dem altgermanischen und noch im Mittelalter üblichen und noch jetzt im Norden gekannten getretenen Tanze; reihenweise Vorrücken und Zurückziehen, drei Schritte seitwärts und am Schluß Ringelreigen oder Springtanz . ( vergl. meine Geschichte des Tanzes I S. 14 30. 230) Als Beleg will ich nur einige Stellen anführen: Der Pfarrer und Botaniker […]

Als die wunderschöne Anna auf dem Breitensteine

in: Deutsches Kinderlied und Kinderspiel (1897) —  Macht auf das Tor (1905, dort unter „Ringelreigen und Liederspiele“) — Zupfgeigenhansl (1908) — Das richtige Soldatenlied (1917) — Weltkriegs-Liedersammlung (1926)