Vor der Türe meiner Lieben häng ich auf den Wanderstab, was mich durch die Welt getrieben leg ich ihr zu Füssen ab. Wanderlustige Gedanken die ihr flattert nah und fern, fügt euch in die engen Schranken ihrer treuen Arme gern! Was uns in der weiten Ferne suchen hiess ein eitler Traum, zeigen uns der Liebe ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: | 1821


Einsam bin ich nicht alleine denn es schwebt ja süss und mild um mich herum im Mondenscheine dein geliebtes, teures Bild. Was ich denke, was ich treibe zwischen Freude Lust und Schmerz, wo ich wandle, wo ich bleibe ewig nur bei dir mein Herz! Unerreichbar wie die Sterne wonneblickend wie ihr Glanz, bist du nah‘, ... Weiterlesen ... ...

Liederzeit: | 1821


Brüder, zu den festlichen Gelagen hat ein Guter Gott uns hier vereint; allen Sorgen lasst uns jetzt entsagen trinken mit dem Freund, der´s redlich meint. da, wo der Neckar glüht, valleralla! holde Lust erblüht, valleralla! wie die Blumen, wenn der Frühling scheint Lasst uns froh die gold´ne Zeit durschschwärmen hängen an des Freundes treuer Brust ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: | 1821


Ich schnitt es gern in alle Rinden ein Ich grüb‘ es gern in jeden Kieselstein, Ich möcht‘ es sä´n auf jedes frische Beet mit Kressensamen, der es schnell verrät Auf jeden weißen Zettel möcht´ ich schreiben: Dein ist mein Herz. Dein ist mein Herz und soll es ewig, ewig bleiben Ich möcht´ mir ziehen einen ... Weiterlesen ... ...

Liederzeit: | 1821


O süße Himmelslust Bebt durch die trunkne Brust Bin ich bei dir, bei dir Lächelst du mir Aber welch großer Schmerz Der mir durchbohrt mein Herz Bist du mir, lieber Stern Bist du mir fern Liebe wie quälest du läßt mir nicht Rast noch Ruh doch wie viel größere Pein muß das nicht sein sich ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: | 1821


Was gleicht wohl auf Erden dem Jägervergnügen? Wem sprudelt der Becher des Lebens so reich? Beim Klange der Hörner im Grünen zu liegen, Den Hirsch zu verfolgen durch Dickicht und Teich Ist fürstliche Freude, ist männlich Verlangen Erstarket die Glieder und würzet das Mahl. Wenn Wälder und Felsen uns hallend umfangen, Tönt freier und freud´ger ... Weiterlesen ... ...

Liederzeit: | 1821


Einst ging ich am Ufer der Donau und fand ein einschlafendes Mädchen im leichten Gewand Sie schlief so ganz ruhig im Schatten gestreckt den Busen, die Füßchen nur halber bedeckt Ich schaute ihr schüchtern ins schöne Gesicht um sie zu belauschen, sie rührte sich nicht Da stand ich von tausend Gefühlen so voll mir war ... Weiterlesen ... ...

Liederzeit: | 1821


Im Krug zum grünen Kranze da kehrt ich durstig ein Da saß ein Wandrer drinnen am Tisch beim kühlen Wein Ein Glas ward eingegossen, Das wurde nimmer leer! Sein Haupt ruht auf dem Bündel Als wärs ihm viel zu schwer. Ich tät mich zu ihm setzen, Ich sah ihm ins Gesicht, Das schien mir gar ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: | 1821


Wir winden dir den Jungfernkranz Mit veilchenblauer Seide Wir führen dich zu Spiel und Tanz Zu Glück und Liebesfreude! Schöner grüner, Schöner grüner Jungfernkranz! Veilchenblaue Seide! Lavendel, Myrt´ und Thymian, Das wächst in meinem Garten; Wie lang bleibt doch der Freiersmann? Ich kann es kaum erwarten. Schöner grüner, Schöner grüner Jungfernkranz! Veilchenblaue Seide! Sie hat ... Weiterlesen ... ...

Liederzeit: | 1821


Herbei herbei du trauter Sängerkreis herbei im Festesschmuck zum Jubeltage Es rauscht das Lied zu deutscher Taten Preis es lauscht das Ohr der neuen Heldensage Ihr herrlichen Gestalten, ob ihr schon vergessen fast in Grabesnacht gesunken das Schwert so blank, der Arm so stark, das Herz so trunken so schwebt als Geister auf der Saiten ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: , , | 1821