In einem Tal bei armen Hirten Erschien mit jedem jungen Jahr Sobald die ersten Lerchen schwirrten- Ein Mädchen, schön und wunderbar Sie war nicht in dem Tal geboren Man wußte nicht, woher sie kam Und schnell war ihre Spur verloren Sobald das Mädchen Abschied nahm Beseligend war ihre Nähe Und alle Herzen wurden weit Doch ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: | 1797


Der alte Vater Martin war Mit Ehren sechs und achtzig Jahr. Er schlich so matt, er schlich so schwer An seinem Stab im Dorf einher; Sein Haupt, mit weißem Haar geschmückt, War längst dem Grabe zugebückt Im Dorfe liebt ihn Groß und Klein; Man lud zu jedem Fest ihn ein; Man gab ihm stets den ... Weiterlesen ... ...

Liederzeit: | 1797


Auf eines Müllers Hofe hatte sich bei Nacht Ein angeschlossner Hund von seiner Kette Einst losgerissen. Durch den Lärm erwacht Der Herr und ruft die Magd. Die springt schnell aus dem Bette Und eilt halb nackt hinaus den Hund An seine Kette wieder anzulegen Doch vor der Türe springt er wütend ihr entgegen Und beißt ... Weiterlesen ... ...

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Liederzeit: | 1797


Wohlauf! es ruft der Sonnenschein hinaus in Gottes Welt! geht munter in die Welt hinein und wandelt übers Feld! Es bleibt der Strom nicht ruhig stehn gar lustig rauscht er fort. Hörst Du des Windes muntres Wehn? Es braust von Ort zu Ort Es reist der Mond wohl hin und her die Sonne ab und ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: , | 1797


Holdes Grün wie lieb ich dich Augenlust bist du für mich Bist so wahr ich Waidmann bin Aller Farben Königin Ha wie schön ist Wald und Flur Wenn im Frühling die Natur Gallamäßig ausgeschmückt Aug und Ohr und Herz entzückt Welche Farbe hat die Tracht Die sie dann so reizend macht Grün o grün ist ... Weiterlesen ... ...

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Liederzeit: | 1797


Ich wäre wohl fröhlich so gerne Doch kann ich recht fröhlich nicht sein Denn Liebchen das wohnet so ferne Das muss ich oft lassen allein In Treue wird’s ewig nicht wanken Und hätt‘ es drum Jammer und Not Doch kann es ja leicht mir erkranken Doch kann mir’s ja nehmen der Tod Doch kann’s ja ... Weiterlesen ... ...

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Liederzeit: | 1797


Wohlauf Kameraden auf´s Pferd, auf´s Pferd, in das Feld, in die Freiheit gezogen; im Felde, da ist der Mann noch was wert, da wird das Herz noch gewogen; da tritt kein anderer für ihn ein, auf sich selber steht er da ganz allein. Aus der Welt die Freiheit verschwunden ist, man sieht nur noch Herren ... Weiterlesen ... ...

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Liederzeit: , | 1797


Gott erhalte Franz den Kaiser, unsern guten Kaiser Franz! Hoch als Herrscher, hoch als Weiser steht er in des Ruhmes Glanz. Liebe windet Lorbeerreiser ihm zu ewig grünem Kranz. Gott erhalte Franz den Kaiser, unsern guten Kaiser Franz! Über blühende Gefilde reicht sein Zepter weit und breit. Säulen seines Throns sind Milde, Biedersinn und Redlichkeit. ... Weiterlesen ... ...

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Liederzeit: | 1797


Der Wein erfreut des Menschen Herz Drum gab uns Gott den Wein Auf, laßt bei Rebensaft und Scherz Uns unsres Daseins freun Wer sich erfreut, tu seine Pflicht Drum stoßet an und singet dann Was Martin Luther spricht Wer nicht liebt Wein, Weib und Gesang, Der bleibt ein Narr sein Lebenlang! Und Narren sind wir ... Weiterlesen ... ...

Liederzeit: | 1797