Ein Kanadier, der noch Europens Übertünchte Höflichkeit nicht kannte, Und ein Herz, wie Gott es ihm gegeben, Von Kultur noch frei, im Busen fühlte, Brachte, was er mit des Bogens Sehne Fern in Quebecs übereis’ten Wäldern Auf der Jagt erbeutet, zum Verkaufe. Als er, ohne schlaue Rednerkünste, So wie man ihm bot, die Felsenvögel Um ... Weiterlesen ... ...

| 1793


In Myrtills verfallner Hütte schimmerte die Lampe noch als in seiner Laufbahn Mitte düster sich der Mond verkroch Walter, irrend in dem Haine sieht das Licht und folgt dem Scheine zu dem väterlichen Dach mit gepreßtem Herzen nach Stille, wie im Totengarten Stille ward es in dem Haus Walter klopft, muß lange warten Niemand kommt ... Weiterlesen ... ...

| 1793


Heil dir im Siegerkranz Herrscher des Vaterlands! Heil, König, dir! Fühl in des Thrones Glanz die hohe Wonne ganz Liebling des Volks zu sein! Heil, König Dir! Nicht Roß und Reisige sichern die steile Höh wo Fürsten stehn; Liebe des Vaterlands Liebe des freien Manns gründet den Herrscherthron wie Fels im Meer Heilige Flamme, glüh ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: , | 1793


Auf, Brüder, laßt uns lustig leben! vivallerallerallera! auf, daß das ganze Haus mag leben! vivallerallerallera! Vivallerallerallera! Bei Sang und Tanz und nicht allein bo wollen wir jetzt lustig sein. Vivallerallerallera! Man kann nicht immerfort studieren vivallerallerallera! man muß zuweilen commersieren vivallerallerallera! man muß zuweilen lustig sein, drum schenkt die leeren Gläser ein! vivallerallerallera! Weg, Corpus ... Weiterlesen ... ...

Liederzeit: | 1793


Lustig, ihr Brüder, seid fröhlich ´s geht prächtig! Kronprinz von Preußen der war uns nicht mächtig Er schickt sein Trompeter rein lässet uns sagen daß er jetzt die Festung Stadt Landau will haben Wir tun excusieren antworten darauf: Wir geben die Festung Stadt Landau nicht auf! Wir tun uns nicht ergeben wir wollen kein´n König ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: , | 1793


Wer niemals einen Rausch gehabt der ist kein braver Mann wer seinen Durst mit Achteln labt fang lieber gar nicht an. Da dreht sich alles um und um in unserm Capitolium Doch zu viel trinken ist nicht gut drei Quart sind eben recht da steht auf einem Ohr der Hut ist nur der Wein auch ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: | 1793


Auf auf ihr lieben Leute den Wanderstab zur Hand noch weiter geht es heute noch weiter durch das Land Wer wollte sich nicht freuen Mit Herz und Muth und Sinn Wenn Lenz und Leben streuen Die Blüten vor uns hin Geht’s auch nicht immer eben Bergab folgt auf bergan So ist im Menschenleben Stets wechselvoll ... Weiterlesen ... ...

Liederzeit: | 1793


Es ist nichts lustgers auf der Welt Und auch nichts so geschwind Als wir Husaren in dem Feld Wenn wir in Schlachten sind Wenns blitzt und kracht dem Donner gleich Wir schießen rosenrot Wenns Blut von unserm Körper fleußt Sind wir couragevoll Da heißt’s: Husaren insgesamt Schlagt nur Pistolen an ergreift den Säbel in der ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: , | 1793


Gesundheit Herr Nachbar mein Gläschen ist leer Herr Bruder, Herr Vetter nun rückt doch hierher wir wollen eins trinken und munter uns zeigen, wir wollen das Gläschen dem Nachbar hinreichen. Wir wollen nun trinken bis alles ist leer wenn’s immer, wenn’s immer wenn’s immer so wär In Ungarn, in Ungarn da wächset mein Wein doch ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: | 1793


Marschieren wir durchs Frankenland Nach Mainz, das uns sehr wohl bekannt Wo jetzt stehn die Franzosen Wir rucken vor das Mainzisch Tor Zum Trutz! noch immer mehr hervor Mit Pulver und Geschossen Prinz Coburg schickt Trompeter hin Es sollt zur Übergabe Cüstine Sich nun bald resolvieren Die Deutschen stunden stark davor Mit ihrem ganzen Kriegescorps ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: , | 1793