Frau Magdalis weint auf ihr letztes Stück Brot Sie konnt es vor Kummer nicht essen Ach, Wittwen bekümmert oft größere Not Als glückliche Menschen ermessen »Wie tief ich auf immer geschlagen nun bin! Was hab ich, bist du erst verzehret?« – Denn, Jammer! ihr Eins und ihr Alles war hin, Die Kuh, die bisher sie ... Weiterlesen ... ...

Liederzeit: | 1785


Begleitet von zwei treuen Hunden, ging Schnell, ein Fleischer, über Land Schon waren ihm nach wenig Stunden die Türme seiner Stadt verschwunden, als in dem Wald, durch den der Weg sind wand, ein Mann mit Knotenstock – im Blicke mehr tiefen Gram als Herzenstücke – bescheidend flehend vor ihm stand: Freund nur ein kleines einem ... Weiterlesen ... ...

| 1785


Mädchen mit dem blauen Auge, komm mit mir daß ich Liebeswonne sauge, folge mir. Draußen in dem stillen Tale bei des blassen Mondes Strahle wandeln wir Wandeln wir zur Silberquelle, die da rauscht wo auf jeder kleinen Welle Amor lauscht Da will ich dich mit Entzücken an mein pochend Herze drücken unbelauscht Ich küß dich, ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: | 1785


Es isch kei solige Stamme o weder der Küyerstand! We deh der Meye-n-isch vorhange da fahre sie gern uf d’Alp Der Meye der isch jetze komme Die Küyer ga-n-uf e Berg B’hüet Gott mer alli myni Fromme Daß keines mer freß der Bär! Text und Musik: Verfasser unbekannt in Deutscher Liederhort III (1894, Nr. 1471 „Der Emmenthaler ... Weiterlesen ... ...

Liederzeit: | 1785


Ein Fähnrich zog zum Kriege Bidibum, vallera, juchheirassa Ein Fähnrich zog zum Kriege wer weiß, kehrt er zurück Er liebt ein junges Mädchen Bidibum, vallera, juchheirassa Er liebt ein junges Mädchen das war so wunderschön Sie stieg auf hohem Berge dem Fähnrich nachzusehn Ein´n Tambur  sah sie kommen (auch: ein Reiter kam geritten) von Blut war er ... Weiterlesen ... ...

Liederzeit: | 1785


Freude, schöner Götterfunken Tochter aus Elisium Wir betreten feuertrunken Himmlische, dein Heiligtum Deine Zauber binden wieder was der Mode Schwert geteilt Bettler werden Fürstenbrüder wo dein sanfter Flügel weilt Chor: Seid umschlungen Millionen Diesen Kuß der ganzen Welt Brüder – überm Sternenzelt muß ein lieber Vater wohnen Wem der große Wurf gelungen eines Freundes Freund ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: | 1785


Schlaf süßes Mädchen hold und mild du deines Vaters Ebenbild Das bist du: zwar dein Vater spricht du habest seine Nase nicht Nun eben jetzo war er hier und sah dir ins Gesicht und sprach „Viel hat sie zwar von mir doch meine Nase nicht“ Mich dünkt es selbst, sie ist zu klein doch muß ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: | 1785