Mein guter Michel liebet mich voll deutscher Redlichkeit wie er mich liebt, liebt sicherlich kein Bauer weit und breit Er ist geschickt, er grast und spinnt er drischt und ackert gut ist seiner Eltern einzig´s Kind und noch ein junges Blut Er hat ein hübsches Gütchen hier mit einer Hufe Feld hat vollauf Milch und ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: | 1777


Wenn die Nacht mit süßer Ruh Längst die Müden lohnet Geh ich auf das Hüttchen zu Wo mein Mädchen wohnet Wünsch ihr noch um Mitternacht Eine süße, gute Nacht Flüstre: Liebchen! schlaft wohl Ferne jeden Kummer Denn mein Herz ist liebevoll Selbst im tiefsten Schlummer Oft im Traume, glaube mir Schwör ich treue Liebe dir ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: | 1777


War einst ein Riese Goliath Ein gar gefährlich Mann Er hatte Tressen auf dem Hut Und eine Zottel dran Und einen Rock von Golde schwer. Wer zählt die Dinge alle her? Auf seinen Schnurrbart sah man nur Mit Zittern und mit Graus Und dabei sah er von Natur Gar wild und grimmig aus Sein Sarras ... Weiterlesen ... ...

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Liederzeit: | 1777


Wer wollte sich mit Grillen plagen solang uns Lenz und Jugend blühn? Wer wollt´ in seinen Blütentagen die Stirn in düstre Falten ziehn? Die Freude winkt auf allen Wegen die durch dies Pilgerleben gehn; sie bringt uns selbst den Kranz entgegen wenn wir am Scheidewege stehn. Noch rinnt und rauscht die Wiesenquelle noch ist die ... Weiterlesen ... ...

Lieddichter:
Liederzeit: | 1777


O Menschenvater voll der Huld sieh gnädig auf die Seelen die wegen unbezahlter Schuld der Läutrung Flammen quälen Sie riefen uns um Fürsprach an wir könnens nicht versagen allein wir haben selbst getan was sie nun dort beklagen Doch unser Flehn verwirfst du nicht wenn wir zu deinen Füßen die Übertretung unserer Pflicht durch wahre ... Weiterlesen ... ...

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Liederzeit: | 1777


Tauet, Himmel, den Gerechten Wolken, regnet ihn herab Rief das Volk in bangen Nächten Dem Gott die Verheißung gab Einst den Mittler selbst zu sehen Und zum Himmel einzugeben Denn verschlossen war das Tor Bis ein Heiland trat hervor Gott der Vater ließ sich rühren Treulich uns zu retten sann Und den Ratschluss auszuführen Trug ... Weiterlesen ... ...

Liederzeit: | 1777


Ich will einst, bei Ja und Nein Vor dem Zapfen sterben Alles, meinen Wein nur nicht Lass ich frohen Erben Nach der letzten Ölung soll Hefen noch mich färben Dann zertrümmre mein Pokal In zehntausend Scherben Jedermann hat von Natur Seine sondre Weise Mir gelinget jedes Werk Nur nach Trank und Speise Speis‘ und Trank ... Weiterlesen ... ...

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Liederzeit: | 1777


Es wollt ein Schneider wandern Am Montag in der Fruh Begegnet ihm der Teufel, Hat weder Strumpf noch Schuh „He, he, du Schneidergsell Du mußt mit mir in d´Höll, Du mußt uns Teufel kleiden Es gehe wie es wöll!“ Sobald der Schneider in die Höll ’neinkam, Nahm er sein Ellenstab, Er schlug den Teufeln die ... Weiterlesen ... ...

Liederzeit: | 1777


´s nichts mit den alten Weibern bin froh daß ich keine hab lieber frei ich mir´n junges Mädel da ich Freud daran hab Miff Muff geht es in dem Hause den ganzen Tag herum Junge Mädel gehen halt gerade alte Weiber gehen krumm Wer so nen alten Schimmel in seinem Stalle hat frißt sich ab ... Weiterlesen ... ...

Liederzeit: | 1777


Blühe, liebes Veilchen das ich selber zog blühe noch ein Weilchen werde schöner noch weißt du was ich denke? Lotten zum Geschenke pflück ich nächstens dich Blümchen freue dich Lotte mußt du wissen ist mein liebes Kind sollt´ ich Lotte missen weinte ich mich blind Lotte hat vor allen Kindern mir gefallen die ich je ... Weiterlesen ... ...

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Liederzeit: | 1777