Bremer Stadtmusikanten

Es war ein König in Thule

Es war ein König in Thule gar treu bis an das Grab Dem sterbend seine Buhle einen goldenen Becher gab. Es ging ihm nichts darüber, er leert ihn jeden Schmaus Die Augen gingen ihm über, so oft er trank daraus. Und als er kam zu sterben, zählt er seine Städte im Reich Gönnt alles seinen Erben – den Becher nicht

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Großer Gott wir loben dich

Grosser Gott, wir loben dich, Herr, wir preisen deine Stärke, Vor dir beugt die Erde sich Und bewundert deine Werke. Wie du warst vor aller Zeit, So bleibst du in Ewigkeit. Alles, was dich preisen kann, Cherubim und Seraphinen, Stimmen dir ein Loblied an; Alle Engel, die dir dienen, Rufen dir in sel’ger Ruh’: Heilig, heilig, heilig! zu. Heilig, Herr

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Der Holdseligen sonder Wank

Der Holdseligen sonder Wank sing ich fröhlichen Minnesang, denn die Reine, die ich meine winkt mir lieblichen Habe dank Gleich der sonnigen Veilchenau glänzt der Wonnigen Augenblau. Frisch und ründchen blüht ihr Mündchen gleich der knospenden Ros im Tau. Ach, bin inniglich minnewund ! gar zu minniglich dankt ihr Mund ! lacht so grüsslich, lockt so küsslich, dass mir’s bebt

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Lenore fuhr ums Morgenrot

Lenore fuhr ums Morgenrot Empor aus schweren Träumen: “Bist untreu, Wilhelm, oder tot? Wie lange willst du säumen?” – Er war mit König Friedrichs Macht Gezogen in die Prager Schlacht Und hatte nicht geschrieben, Ob er gesund geblieben. Der König und die Kaiserin, Des langen Haders müde, Erweichten ihren harten Sinn Und machten endlich Friede; Und jedes Heer, mit Sing

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