Der schöne Mai ist kommen

Der schöne Mai ist kommen er zieret Berg und Tal hat allen Frost benommen Streut Blüten überall Die Nachtigall früh singt und lockt uns in das Feld wen diese Zeit nicht zwingt zur Freud, taugt nicht in d`Welt Der Blumenduft erquicket Die Augen, Herz und Sinn, So vor schier wollt ersticken In dumpfer Stuben drin. Die Wies als Teppich ziert

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Wir Bergleute hauen fein

Wir Bergleute hauen fein aus dem Stein Silber, Gold und Erzelein. Da wir allzeit Gott vertrauen in dem Schacht, bei der Nacht, darf uns nichts grauen. Feste Knauer, Flötz und Stein, wie sie sein Könne wir zersprengen fein mit dem Pulver, mit dem Feuer, daß es springt und erklingt ganz ungeheuer Wenn es dan zersprenget ist, man da liest schönes

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Es marschierten drei Regimenter wohl über den Rhein

Es marschierten drei Regimenter wohl über den Rhein ein Regiment zu Fuß, ein Regiment zu Pferd und auch ein Regiment Dragoner Bei einer Frau Wirtin da kehrten sie ein die hatt’ ein schwarzbrauns Mägdlein die schlief wohl ganz alleine. Und als das schwarzbraun Mädel vom Schlaf erwacht, Vom Schlaf erwacht und sich bedacht da fing sie an zu weinen “Ach schönste Madmoiselle, warum weinet sie so sehr?” “Ein

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Wer ist wohl wie Du

Wer ist wohl wie Du Jesu, sel’ge Ruh! Bist vom Vater auserkoren zu erretten, was verloren Wer ist wohl wie Du Jesu, sel’ge Ruh! Du gingst in den Tod, littest Angst und Not, bist am Kreuz für uns gerichtet, hast der Sünde Macht vernichtet. Kein Gericht mehr droht, Du gingst in den Tod. Deiner Liebe Macht hat das Werk vollbracht.

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O Jesulein zart

O Jesulein zart, dein Kripplein ist hart o Jesulein zart, wie liegst du so hart Ach, schlaf, ach, tu dein Äuglein zu schlaf und gib uns die ewige Ruh O Jesulein zart, wie liegst du so hart O Jesulein zart, dein Kripplein ist hart Schlaf, Jesulein, wohl, nichts hindern dich soll Ochs, Esel und Schaf sind alle im Schlaf Der

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