Böhmen

Böhmen

Ach Bauer was ich dir will sagen

1884

Ach Bauer was ich dir will sagen jetzt mein Quartier ist aus und wenn die Trompeten werden blasen dann komm und wecke mich auf Und sattle mir mein Pferd und tröste mir mein Schwert den Sattel tu mir drauf binden daß ich gleich fertig bin Was tu ich dir zu Liebe Ein´ Schuß wohl in die Luft daß jedermann kann

Ach das Exmatrikulieren

1841

Ach, das Exmatrikulieren ist ein böses Ding, ja, ja! Mich befällt ein leises Frieren denk ich an Examina. Mir wird bang und immer bänger denn die schöne Zeit ist aus! Zögern darf ich nun nicht länger muß zurück ins Vaterhaus! Der Papa, der schreibt posttäglich: „Lieber Sohn, bist fertig Du?“ Fertig? Ja, und das ist kläglich fertig mit dem Geld

Ade du liebes Waldesgrün ade

1836

Ade, du liebes Waldesgrün Ade! Ade! Ihr Blümlein mögt noch lange blühn Ade! Ade! Mögt andre Wandrer noch erfreun und ihnen eure Düfte streun Ade! Ade, ihr Felsen braun und grau Ade! Ade! weiß Gott, wann ich euch wiederschau Ade! Ade! mir ist das Herz so trüb und schwer als rief´s, du siehst sie nimmermehr Ade! (Ade, du lieber Tannenwald

Alle Tage ist kein Sonntag (Böhmisch Krumau)

1924

Alle Tage ist kein Sonntag alle Tag‘ gibt’s keinen Wein aber du sollst alle Tag recht lieb zu mir sein Wenn ich einst tot bin sollst du denken an mich auch am Abend eh du einschläfst aber weinen darfst du nicht Alle Tage ist kein Sonntag alle Tag‘ gibt’s keinen Wein aber alle, alle Tage soll dein Lieben um mich

Alles schweige Jeder neige (Landesvater)

1781

Alles schweige! Jeder neige ernsten Tönen nun sein Ohr! Hört, ich sing´ das Lied der Lieder hört es, meine deutschen Brüder, hall es wider, froher Chor! Deutschlands Söhne, laut ertöne euer Vaterlandsgesang! Vaterland, Du Land des Ruhmes weih‘ zu Deines Heiligtumes Hütern uns auf Lebenslang Hab und Leben dir zu geben sind wir allesamt bereit; sterben gern zu jeder Stunde

Als die Römer frech geworden

1847

Als die Römer frech geworden simserim simsim simsim Zogen sie nach Deutschlands Norden simserim simsim simsim vorne mit Trompetenschall Terätätätäterä ritt der Generalfeldmarschall, Terätätätäterä Herr Quintilius Varus Wau, wau, wau, wau, wau Herr Quintilius Varus Schnäde räng täng, Schnäde räng täng Schnäde räng täng, de räng täng täng In dem Teutoburger Walde, Huh! Wie piff der Wind so kalte, Raben

An den Rhein an den Rhein

1840

An den Rhein, an den Rhein zieh nicht an den Rhein mein Sohn, ich rate dir gut: da geht dir das Leben zu lieblich ein. da blüht zu freudig der Mut Siehst Du die Mädchen so frank und die Männer so frei als wär´ es ein adlig Geschlecht gleich bist Du mit glühender Seele dabei: So dünkt es sich billig

An der Elbe Strand liegt mein Vaterland

1827

An der Elbe Strand liegt mein Vaterland lieb´s von ganzer Seele aber meine Kehle ist zu Haus am Rhein dürstet nur nach Wein Wem es Freude schafft trinke Bruderschaft mit den kalten Fröschen meinen Durst zu löschen hol ich mir vom Rhein lebenswarmen Wein Spricht ein kluger Mund Wein sei nicht gesund ei! so trink er keinen doch mir will

An der Gränz vo Sachsn (De Draakschänk)

2004

An der Gränz vo Sachsn,wu de Schwarzbeer wachsn,…………………………………….wus nem nach Hansjörnstadt gieht;dorte stieht a Wirtshaus,guckt dorch Busch ond Bahm raus,obn hängt a Taft dra,da zeigta jedem a: Dus ist de Draakschänk,ist wat und brat bekannt,weit drim im Sachsnwie im Böhmerland,ond gieht man do vorbei,so ziehts an jeden nei,war in dr Draakschänk ruht,da ruht r gut !“ in: “ Der Textilarbeiter

An meiner Ziege hab‘ ich Freude

1900

An meiner Ziege hab ich Freude ´s ist ein wunderschönes Tier Haare hat sie wie aus Seide Hörner hat sie wie ein Stier Meck, meck, meck, meck Sie hat ein ausgestopftes Ränzel wie ein alter Dudelsack und ganz hinten hat´s ein Schwänzel wie ein Stengel Rauchtabak Meck, meck, meck, meck Text und Musik: Verfasser unbekannt

Lieder rund um Böhmen


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