Liedergeschichte: Dursli und Babeli

Zur Geschichte von "Dursli und Babeli": Parodien, Versionen und Variationen.

Es hat ein Baur ein Töchterlein, mit Namen heißt es Bärbelein: nach Herder (1778), dann in Des Knaben Wunderhorn (1806) – später in Liederbüchern des Wandervogels und der Bündischen Jugend.

Noten dieses Liedes
Es hätt e Bur es Töchterli mit Name heißt es Babeli Es hätt zweu Züpfli rot wie Gold drum ist ihm auch der Dursli hold Der Dursli geit dem Ätti an O Ätti, wotsch mer ds Babeli la? O nei, O nei, O Dursli mi mis Babeli isch no viel zu chli O Mueti, liebste ... Weiterlesen ... ...

Dursli: klein Ursus, Babeli: Bärbchen, Buur: Bauer,  e: es, ein , zwen: zwei,  Züpfli: Zöpflein,  Haarflechten,  au: auch, geit: geht,  Ätti: auch wohl Att:  Väterchen, na: nach,  wotsch: willst,  la: lassen, my: mein,  chly: klein Müeti: Mütterlein, cha: kann,  sy: sein, no: noch, saust: wohl...

Noten dieses Liedes
Es hätte ein Bauer ein Töchterli mit Name hieß es Babeli Es hätt ein Paar Zöpfle, sie sind wie Gold Drum ist ihm auch der Dusle hold Der Dusle lief dem Vater nach: O Vater, wollt ihr mir´s Babele lahn? Das Babele ist noch viel zu klein es schläft dies Jahr noch wohl allein Der ... Weiterlesen ... ...

"Dursli und Babeli" in diesen Liederbüchern

u. a. in:  Der fahrende Sänger (um 1860) — Zupfgeigenhansl (1913) – Kaiserliederbuch (1915) — Lautenlied (1931,1939) — Fahrtenlieder (1948). – In Gebr.liederbüchern