Liederlexikon: Was sollen wir spielen?

| | 1910

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“Was sollen wir spielen” enthält 450 der beliebtesten Jugend-, Turn- und Volksspiele für Schule, Haus, Vereine und Gesellschaftskreise , herausgegeben von dem Lehrer A. Schlipköter. Die achte Auflage (39.-45. Tausend) stammt von 1921, die erste Auflage erschien im Januar 1910 im Verlag “Agentur des Rauhen Hauses” Hamburg. Siehe auch Kinderspiele im Archiv.



"Was sollen wir spielen?" im Archiv:

Böses Tier

An einer Stelle des Spielplatzes wird ein Freimal gezeichnet. In dieses begibt sich dasjenige Kind, das durch Abzählen “Böses Tier” geworden ist. Alle übrigen Mitspieler bilden in einer Entfernung von 4-6 Schritten einen Halbkreis um dasselbe und sprechen: “Wir möchten gerne in den Garten geh´n wenn nur das böse Tier nicht käm´ Die Glock schlägt ein, die Glock schlägt zwei

Böckchen schiele nicht (Paarlaufen oder Haschhasch)

Die Kinder stellen sich paarweise (Seite an Seite) hinter einander auf. An der Spitze vor ihnen steht ein Einzelner (der einsame Witwer, Hauptmann, der Häscher, das Böckchen) mit dem Gesicht nach vorn. Er soll nicht seitwärts nach den andern blicken, weshalb alle ihm zurufen “Böckchen, Böckchen, schiele nicht!” Er klatscht in die Hände und ruft dabei “Eins, zwei, drei! Letztes

Bedeutung des Spiels

Das Spiel ist das edelste und schönste Vergnügen unserer Kinder und sollte auch für Erwachsene eine Quelle reinster Freuden sein. Leider bildet heutzutage in fast allen Gegenden unseres Vaterlandes der Tanzsaal den Mittelpunkt der meisten Vergnügungen. Selbst in den abgelegensten Dörfern hat man schon heutzutage für eine gute Einrichtung eines solchen gesorgt. Wer wollte über ein Tänzchen in Ehren spotten! Aber leider

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