Liederlexikon: Volkslieder aus den Alpen

| | 1911

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Die “Volkslieder aus den Alpen” 1. Teil, gesammelt von Hans Dauner , erschienen 1911 im Selbstverlag. Grammophono Nr.1 , etwa im Postkartenformat, sollte mindestens viermal jährlich erscheinen. Das Büchlein enthält 86 Liedtexte auf 46 Seiten, gefolgt von einer Art Werbeteil von noch einmal etwa 40 Seiten – darin Liedverzeichnisse von Grammophonplatten aber auch Werbung für Taschenlampen. Hans Dauner wohnte in Salzburg , bezeichnet sich selbst in dem Buch als Urheber und Leiter der alpenländischen Grammophon-Aufnahmen, er bot den Umtausch von Platten an (also eine Art Platten-Abo für Gastwirte) und betrieb eine Sprechmaschinen-Grosshandlung.


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Aba Dirndl du zarts hast a Herzl a hart´s wirst´s g´wiß a mal g´spürn und a woachs Herzal griag´n Den die Liab hot koa Ziel treibt mit jeden sei Spiel Selbst an stoanalten Mann schmiert die Liab no oft an Drum di Liab is a Freud macht viel Zank und viel Streit is er arm oder reich bleibt die Liab

Erlaub mirs schöne Sennerin

Erlaub mirs schöne Sennerin heut Nacht zu sein bei dir die Nacht hat überfallen mich drum weiß ich kein Quartier Geh laß mi in dei Hüttal nei und laß mi sei bei dir (Denn i bin mein Leben nit gwest allhier drum weiß ich kein Quartier) (Jodler) O Jäger, wenn du bist aloan dann mach i dir schon auf I

A Blüamal das schön blühen soll

A Blüamal das schön blühen soll kann´s gießen nit entbehr´n A Herz, das ruhig schlagen soll das muaß verstand´n wern A Blüamal ohne Reg´n und Tau das dauert niemals lang Und find a Herz koa Gegenliab so wirds bei Zeiten krank (Jodler) Und is amal a Herz recht krank kanns selten wer kuriern A Blüamal das im Welken is kommt