Bremer Stadtmusikanten

Treideln

| 1800

Treideln: Gesänge der Schiffszieher, die Schiffe stromaufwärts zogen, waren an den meisten schiffbaren Flüssen gebräuchlich. Der deutsche Ausdruck für die Tätigkeit war »Treideln«. An der oberen Elbe wurden die Treidler wahrscheinlich in Anlehnung an einen tschechischen Ausdruck Bomätscher genannt.

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Treideln im Archiv:

Tauch an Tauch an (Treideln)

Tauch an, Tauch an mein lieba Schiffsmann du hast nit recht antaucht Tauch an, Tauch an mein lieba Schiffsmann Ein Arbeitslied der Schiffsleute von der Donau, das wohl aus dem schon aus dem 17. Jahrhundert belegten. Arbeitsruf „Tauch an“ erwuchs. Die großen Lastschiffe »Hohenauer« genannt, wurden von Pferden flußaufwärts gezogen. in. Schmidt: Volksgesang, S. 369 , […]

Hi-i bei-i ho-o-beii  (Treideln)

Hi-i bei-i ho-o-beii Dieser „Gesang“ ist eigentlich nicht als solcher zu bezeichnen, er bestand nur aus den immer und immer wiederholten Silben hibei-hobei … Auf die Silben hi und ho wurde besonderer Nachdruck gelegt und hierbei jedesmal der rechte Fuß vorgesetzt und der Stock (eine Art Bergstock) eingestemmt, wodurch das Nachziehen des linken Fußes, besonders das […]

Zwei lederne Strümpf (Treideln)

Zwei lederne Strümpf und drei dazu macht fünf wenn ich ein verliere hab ich bloß noch viere Zwei lederne Strümpf Quelle: MdBIlVk 5 (1930) S. 122, II in : Schürz Dich Gretlein

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