Liederlexikon: Taubert

| 1970

Der Pianist und Komponist Karl Gottfried Wilhelm Taubert wurde am 23. März 1811 in Berlin geboren, wo er am 7. Januar 1891 auch starb. Wilhelm Taubert komponierte Opern und Sinfonien, Kantaten und Schauspielmusiken, Streichquartette und Klaviertrios, Klavier-, Violin- und Cellosonaten und über 300 Lieder, darunter zahlreiche Kinderlieder, wie etwa “ Schlaf in guter Ruh “ . Gerade diese Lieder machten ihn erfolgreich. Wilhelm Taubert wurde die Ehrenmitgliedschaft der Sing-Akademie zu Berlin verliehen.



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Taubert im Archiv:

Kinkel

Johanna Kinkel, geb. Mockel, wurde am 8. Juli 1810 in Bonn geboren und starb am 15. November 1858 im Londoner Exil. Sie war Komponistin, Pianistin, Chorleiterin, Dichterin, Journalistin, Schriftstellerin, Musikerzieherin und Historikerin. Ihr Vater, der am französischen Gymnasium in Bonn unterrichtete, förderte die musikalischen Gaben seiner Tochter Johanna und ließ sie bei Franz Anton Ries (1755-1846), der schon dem jungen Beethoven Geigenstunden

Hänselein willst du tanzen

Hänselein, willst du tanzen? Ich geb dir auch ein Ei. O nein, ich kann nicht tanzen Und gäbst du mir auch drei In unserm Hause geht das nicht Die kleinen Kinder tanzen nicht Und tanzen kann ich nicht Hänselein, willst du tanzen? Zwei Vöglein geb ich dir. „O nein, ich kann nicht tanzen, Und gäbst du mir auch vier. In

Schlaf in guter Ruh tu die Äuglein zu

Schlaf in guter Ruh tu die Äuglein zu Höre wie der Regen fällt hör wie Nachbars Hündchen bellt Hündchen hat den Mann gebissen hat des Bettlers Kleid zerrissen, Bettler läuft der Pforte zu schlaf in guter Ruh Still mein süßes Kind draußen weht der Wind Häschen, Häschen spitzt das Ohr sieht aus langem Gras hervor Jäger kommt im grünen Kleide

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