Liederlexikon: Schubart

| 1970

Christian Friedrich Daniel Schubart wurde am 24. März 1739 in Obersontheim geboren , er starb am 10. Oktober 1791 in Stuttgart . Der Dichter, Organist, Komponist und Journalist erlangte insbesondere durch seine scharf formulierten sozialkritischen Schriften grosse Bedeutung, mit denen er die absolutistische Herrschaft und deren Dekadenz im damaligen Herzogtum Württemberg öffentlich anprangerte. 1777 wurde er für zehn Jahre ins Gefängnis gesteckt, aus dem er erst zehn Jahre vor seinem Tod entlassen wurde. (wikipedia)



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Geistlicher Paradeisvogel

Geistlicher Paradeis-Vogel der katholischen Deutschen , das ist auserlesene katholische Gesäng aus gar vielen alt und neuen katholischen Gesangbüchern / auf alle Zeiten des ganzen Jahres / zu Haus / in Kirchen / bei den Prozessionen und Wallfahrten nützlich zu gebrauchen Cum licentia superiorum , erstlich gedruckt zu Neuß ( Neisse ) bei Ignatius Schubart / Hofdrucker / und aufs

Ich Mädchen bin aus Schwaben (Das Schwabenmädchen)

Ich Mädchen bin aus Schwaben, Und braun ist mein Gesicht; Der Sachsenmädchen Gaben Besitz‘ ich freilich nicht Die können Bücher lesen, Den Wieland, und den Gleim; Und ihr Gezier und Wesen Ist süß wie Honigseim. Der Spott, mit dem sie stechen, Ist scharf wie Nadelspitz; Der Witz, mit dem sie sprechen, Ist nur Romanenwitz. Mir fehlt zwar diese Gabe, Fein

Da liegen sie die stolzen Fürstentrümmer (Die Fürstengruft)

Da liegen sie, die stolzen Fürstentrümmer, Ehmals die Götzen ihrer Welt! Da liegen sie, vom fürchterlichen Schimmer Des blassen Tags erhellt! Die alten Särge leuchten in der dunklen Verwesungsgruft, wie faules Holz; Wie matt die großen Silberschilde funkeln, Der Fürsten letzter Stolz! Entsetzen packt den Wandrer hier am Haare, geußt Schauer über seine Haut, Wo Eitelkeit, gelehnt an eine Bahre,

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