Liederlexikon: Republikanisches Liederbuch

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Republikanisches Liederbuch. Hrsg. von Hermann Rollett. Leipzig: C. W. B. Naumburg 1848



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Republikanisches Liederbuch im Archiv:

Noch ist kein Fürst so hochgefürstet

Noch ist kein Fürst so hochgefürstet So auserwählt kein ird’scher Mann Daß, wenn die Welt nach Freiheit dürstet Er sie mit Freiheit tränken kann Daß er allein in seinen Händen Den Reichtum alles Rechtes hält Um an die Völker auszuspenden So viel, so wenig ihm gefällt Die Gnade fließet aus vom Throne Das Recht ist ein gemeines Gut Es liegt

Ob wir rote gelbe Kragen (Bürgerlied)

Ob wir rote gelbe Kragen Helme oder Hüte tragen Stiefel tragen oder Schuh Oder ob wir Röcke nähen Und zu Schuhen Drähte drehen Das tut, das tut nichts dazu. Ob wir können präsidieren, Oder müssen Akten schmieren Ohne Rast und ohne Ruh Ob wir just Kollegia lesen Oder aber binden Besen Das tut, das tut nichts dazu. Ob wir stolz zu

Heckerlied ein Studentenlied – aus Heidelberg? (1962)

Nachweisbar ist das Heckerlied im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts „in den deutschsprachigen Universitäten weit verbreitet gewesen; und zwar nicht als republikanisches Kampflied, sondern als „Juxlied“ der Korpsstudenten, als „Anstich- und Randalierlied“. „Ratschintschin, ratschintschin Kriwali krawali krum! Die Revolution! die Revolution! Blut muß fliessen knüppeldick Vivat hoch die Republik Sechsunddreißig Jahre währt die Knechtschaft schon nieder mit den Hunden von der Reaktion“

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