Liederlexikon: Notizbuch von Oscar Schach

| | 1876

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Notizbuch von Oscar Schach , Kgl. Sächs. Inf. Reg.Nr.106 , 4. Comp. Z.Zt. Garnison Chemnitz ged. 1873 – 1876

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Heinrich schlief bei seiner Neuvermählten

Heinrich schlief bei seiner Neuvermählten, Einer reichen Erbin von dem Rhein. Schlangenbisse, die den Falschen quälten, Ließen ihn nicht ruhig schlafen ein. Zwölfe schlugs, da drang durch die Gardine Eine bleiche, kalte Totenhand. Was erblickt er? Seine Wilhelmine, Die im Sterbekleide vor ihm stand. Bebe nicht, sprach sie mit leiser Stimme, Ehmals mein Geliebter, bebe nicht. Ich erscheine nicht vor

Wir haben den Frühling gesehen

Wir haben den Frühling gesehen Und haben die Blumen begrüsst Und der Nachtigall Töne belauschet Und ein himmlisches Mädchen gegrüsst Hört ihr die Glocken sie läuten so schön, so schön Hört Ihr die Glocken, sie läuten so schön Läuten, ja läuten nur zu läuten zur süssen Ruh. Der Frühling der kehret einst wieder Die Blumen blühen alle wieder auf Die

Holder Jüngling mein Verlangen

Holder Jüngling mein Verlangen Höre was dein Liebchen spricht Lass mich küssen deine Wangen Und sprich: Ja ich liebe Dich Selbst mein Vater war ein Reiter Meine Mutter liebte mich Und ich war noch jung und heiter Selbst ein Jüngling küsste mich. Beide sind dahin geschieden Beide schweb’n in süsser Ruh Sie geniessen Himmelsfrieden Und ich bring im Kerker zu.

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