Liederlexikon: Neuhäuser

| 1949

Der hauptsächlich durch seine  Blas- und Marschmusik bekannt gewordene Joseph Neuhäuser, geboren am 15. März 1890 in Oberbrechen und gestorben am 23. März 1949 in Limburg an der Lahn,  besuchte bereits als Jugendlicher die Militärmusikerschule in Gelsenkirchen. Anschliessend spielte er in verschiedenen Orchestern und war zwei Jahre Oboist beim 2. Lothringisches Pionier-Bataillon Nr. 20 in Metz, bevor er 1911 am Conservatoire de Paris zu studieren begann. Im erstem Weltkrieg war er Musikmeister an der Russlandfront und machte in der Weimarer Republik Karriere als Chorleiter und Komponist. Im „Dritten Reich“ war Neuhäuser zeitweise Dozent an der Staatlichen Lehrerbildungsanstalt. Von Neuhäuser stammt der 1935 geschriebene Westerwaldmarsch nach einem älteren Westerwälder Volkslied.



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Neuhäuser im Archiv:

Die weiße Frau (Das Fest vom süßen Brei)

Zu Neuhaus ward alljährig ein Fest gefeiert, das Fest des süßen Breies, indem armen Leuten am Grünendonnerstage in der Karwoche eine Gastung angerichtet ward. Zu dieser Mahlzeit versammelten sich, aus aller umliegenden Nachbarschaft, eine solche Menge der Armen, daß alsdann in dem Neuhauser Schloß zum wenigsten sieben tausend, ja zuweilen auch neun bis zehn tausend armer Gäste gezählt wurden. Es

O du schöner Westerwald

Heute wollen wir marschieren einen neuen Marsch probieren in dem schönen Westerwald ja da pfeift der Wind so kalt. Oh du schöner Westerwald Über deine Höhen pfeift der Wind so kalt jedoch der kleinste Sonnenschein dringt tief in´s Herz hinein Und die Gretel und der Hans gehn des Sonntags gern zum Tanz weil das Tanzen Freude macht und das Herz

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