Bremer Stadtmusikanten

Lochamer Liederbuch

| 1460

Die Handschrift „Lochamer Liederbuch“  (manchmal auch: Locheimer Liederbuch oder Lochheimer Liederbuch) ist enthält auf 93 Seiten etwa 50 ein- bis dreistimmige Lieder ,  die hauptsächlich in den Jahren 1452 bis 1460 von dem Frater Jodocus von Windsheim aufgeschrieben wurden. Jodocus von Windsheim gehörte vermutlich zur Schule um den Nürnberger Komponisten und Organisten Conrad Paumann.

Benannt ist die Handschrift nach einem ihrer ersten Besitzer, dem Nürnberger Patrizier Wolflein von Lochamer (um 1500). Für fast die Hälfte der Lieder stellt das Liederbuch die einzige Quelle dar. Das Original des Lochamer Liederbuchs befindet sich in der Staatsbibliothek zu Berlin. Diese Liederhandschrift wurde von Friedrich Wilhelm Arnold kritisch bearbeitet und in Friedrich Chrysanders Jahrbuch für musikalische Wissenschaft, Bd. 2 (Leipzig 1867), erstmals veröffentlicht. (Wikipedia)

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Lochamer Liederbuch im Archiv:

Ich fahr dahin

Ich fahr dahin, wann es muß sein ich scheid mich von der Liebsten mein; zuletzt laß ich das Herze mein, die weil ich leb, so soll es sein ich fahr dahin, ich fahr dahin Das sag ich ihr und Niemand meh: meinem Herzen geschah noch nie so weh Sie liebet mir je länger je mehr. […]

All mein Gedanken

All´ mein´ Gedanken, die ich hab Die sind bei dir. Du auserwählter einz´ger Trost, Bleib stets bei mir! Du, du, du sollst an mich gedenken! Hätt´ ich aller Wünsch Gewalt, Von dir wollt´ ich nicht wenken Du auserwählter einz´ger Trost, Gedenk daran! Mein Leib und Seel, die sollst du gar zu eigen han Dein, dein, […]

Lochamer Liederbuch von A-Z

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