Liederlexikon: Liederbuch für den Hannoverschen Junglandbund

| 1930

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Liederbuch Hannoverscher Junglandbund
Liederbuch Hannoverscher Junglandbund

Liederbuch für den Hannoverschen Junglandbund: “Stah fast, kiek wiet und rög di”, herausgegeben von: Hannoverscher Junglandbund Hannover, Ernst-August-Platz 8, mit einem Geleitwort vom Oktober 1930:

“Der Junglandbund ist die Pflegestätte heiliger Vaterlandsliebe, echten Berufsstolzes, unwandelbarer Heimattreue und edler froher Geselligkeit. Unter diesem Gesichtspunkte ist die Auswahl der Lieder für das neue Hannoversche Junglandbundliederbuch erfolgt. Wir haben dazu alle uns vorgetragenen Wünsche, soweit wir dazu in der Lage waren, erfüllt. Inhalt, Umfang und Form unseres neuen Liederbuches mußten seinem Zweck und den verfügbaren Mitteln angepaßt werden. So haben wir aus Gründen der Kostenersparnis darauf verzichtet, den einzelnen Liedern Singnoten beizufügen. Es ist aber eine besondere Notenausgabe für Klavierbegleitung vorgesehen. Möge das neue Hannoversche Iunglandbundliederbuch dazu beitragen, in ernster und fröhlicher Unterhaltung den deutschen Gedanken durch das deutsche Lied in unseren Junglandbünden weiter zu fördern und zu vertiefen. Dann wird es seinen Zweck erfüllen.
Hannover, im Oktober 1930. Hannoverscher Iunglandbund”



"Liederbuch für den Hannoverschen Junglandbund" im Archiv:

Alles schweige Jeder neige (Landesvater)

Alles schweige! Jeder neige ernsten Tönen nun sein Ohr! Hört, ich sing´ das Lied der Lieder hört es, meine deutschen Brüder, hall es wider, froher Chor! Deutschlands Söhne, laut ertöne euer Vaterlandsgesang! Vaterland, Du Land des Ruhmes weih’ zu Deines Heiligtumes Hütern uns auf Lebenslang Hab und Leben dir zu geben sind wir allesamt bereit; sterben gern zu jeder Stunde

Als wir jüngst in Regensburg waren

Als wir jüngst in Regensburg waren, Sind wir über den Strudel gefahren; Da war´n viele Holden, die mitfahren wollten, Schwäbische, bayrische Dirndel juchhe Muß der Schiffmann fahren. Und ein Mädel von zwölf Jahren Ist mit über den Strudel gefahren, Weil sie noch nicht lieben kunnt, Kam sie sicher über’s Strudels Grund. Schwäbische, bayrische Dirndel juchhe Muß der Schiffmann fahren. Und

Abgeerntet sind die Fluren

Abgeerntet sind die Fluren rauh schon stürmt der Nord durchs Land aber aus des Winters Spuren naht ein Kind im Goldgewand Mit den ersten weißen Flocken schwebt herein es traut und leis — überm Haupt schwingt es den Rocken — in den liederfrohen Kreis Am Kamin läßt es sich nieder heller strahlt der Lampe Licht auf die reizumfloss’nen Glieder auf das süße Angesicht Laßt den Nord

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