Liederlexikon: Hobelbank

| 1900

mp3 anhören CD buch

Das Lied von der Hobelbank (Ist das nicht die Hobelbank?) ist ein derb-erotisches Männerlied, bei dem das Hobeln dem Sexualakt gleichgesetzt wird. Ältere Strophen handeln noch von Donaubrücken oder handwerklichen Tätigkeiten, später scheint es besonders beim Marschieren und unter Soldaten gesungen worden zu sein. Die Werkzeuge der Handwerker werden dabei als Penis umgedeutet und “bearbeitet” wird die weibliche Vagina bis sie “blank” ist. Insofern auch das Abbild eines Verrohungsprozesses im Krieg.




"Hobelbank" im Archiv:

Es steht ein Wirtshaus an der Lahn

“Es steht ein Wirtshaus an der Lahn ” ist ein Lied über ein Bordell. Eine besonders lebenslustige Wirtin, die es mit jedem “treibt”, erlebt diverse erotische Abenteuer, die Strophe für Strophe besungen werden. Es ähnelt anderen Wirtshausliedern wie  z.B. “Es steht ein Wirtshaus am grünen Rhein” oder Grad aus dem Wirthaus komm ich raus. Das mündlich überlieferte Lied, von dem ähnlich

Madam, Madam, nach Hause sollst du kommen

Madam, Madam, nach Hause sollst du kommen denn dein Mann, dein Mann und der ist krank Ist er krank, so laßt ihn krank legt ihn auf die Hobelbank und ich komm nicht, und ich komm nicht und ich komm nicht nach Haus Madam, Madam, nach Hause sollst du kommen denn dein Mann, dein Mann und der ist tot “Ist er

Mi Hamberch hätt i glehrt

Mi Hamberch hätt i glehrt, soso, lata; doch stoht mer ´s Trinke gar viil besser a as ´s Schaffe, sell bikenn i frei un frank; der Rucke bricht mer schier am Hobelbank. Drum het mer d’Muetter menggmool prophezait: “Du chunnsch ke Maister über wit un brait!” I ha ‘s zletscht selber glaubt un denkt: Isch’s so, wie wird’s mer echterst

Mehr zu "Hobelbank"