Bremer Stadtmusikanten

Gättke

Walter Gättke

| 1896

Walter Gättke wurde am 4. Mai 1896 in Hamburg geboren als Sohn eines Beamten geboren, dort beging er am 10. Januar 1967 Selbstmord . Laut einem Bericht des Hamburger Abendblatts (siehe links) wurde er erst drei Wochen später als vermisst gemeldet.

Bekannt wurde er vor allem als Liedermacher der bündischen Jugend nach dem ersten Weltkrieg. . Nach dem Besuch der Oberrealschule und einer Kaufmannslehre zog Gättke wie viele anderer seiner Generation 1914 freiwillig in den Krieg. Da war er gerade 18 Jahre alt. Nach dem verlorenen Krieg schuf er zahlreiche Lieder, die über die Jugendbewegung in Deutschland eine weite Verbreitung erfuhren.

Später schrieb Gättke auch niederdeutsche Literatur, seine Lustspiele wurden u. a. vom Ohnsorg-Theater uraufgeführt. Dann hielt er sich als Volkshochschuldozent und Premierenkritiker in Harburg über Wasser. Anfang 1967 wählte er den Freitod in der Elbe. Sein Leichnam wurde allerdings erst 1 1/2 Monate später gefunden.

(wikipedia)

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Gättke im Archiv:

Die Trummen die Trummen schlag ich an

Die Trummen die Trummen die Trummen schlag ich an mein Säckel ist gefüllt lerman, lerman, lerman Mein Buhlen tät weinen wenn es die Trummen hört Potztausend, was mich solch ein Weiberplärren schert Die Trummen die Trummen lerman lerman lerman Ihr Bauern habet acht der Landsknecht rückt an Mit Schwertern und MIt Spießen rückt Fähnlein in das […]

Von fröhlichen Fahrten

Von fröhlichen Fahrten – Lieder zur Laute von Walter Gättke Dreibrückenverlag / Hamburg 1935 in der vierten Auflage

Und wenn wir marschieren

Und wenn wir marschieren, dann leuchtet ein Licht, daß Dunkel und Wolken strahlend durchbricht. Und wenn wir uns finden, beim Marsch durch das Land, dann glüht in uns allen heiliger Brand. Und wenn wir im Sturme dem Ziel uns genaht, dann ragt vor uns allen Neuland der Tat. Du Volk aus der Tiefe, du Volk […]


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