Liederlexikon: Fesca

| 1879

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Friedrich Ernst Fesca, geboren am 15. Februar 1789 in Magdeburg und gestorben am 24. Mai 1826 in Karlsruhe, war Komponist und Geiger. Besonders bekannt war er durch seine Streichquartette. Bei zahlreichen Quartettvereinigungen der Biedermeierzeit waren seine Werke fester Bestandteil ihres Répertoires und Carl Maria von Weber sah sie gar als Vorbilder für die moderne Quartettkomposition an. (http://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Ernst_Fesca)


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Heute scheid ich

“Der Anfang von “Heute scheid ich morgen wander ich, ist dem bekannten Gedicht des Malers Friedrich Müller von 1776 entnommen. Ursprünglich lautete die erste Strophe ““Wer bekümmert sich und wenn ich wandre / hier aus dieser Compagnie / Ist´s die eine nicht, so ist´s die andre / wer bekümmert sich und wenn ich wandre / morgen geht´s in aller Früh” ( so

Heute scheid ich morgen wander ich

Heute scheid ich, morgen wander ich keine Seele weint um mich Sind´s nicht diese, sind´s doch andre die da trauern, wenn ich wandre: holder Schatz, ich denk´ an dich Auf dem Bachstrom hängen Weiden in den Tälern liegt der Schnee. Trautes Kind, ich muss scheiden muss nun unsre Heimat meiden tief im Herzen tut´s mir weh. Hunderttausend Kugeln pfeifen über meinem

An der Saale hellem Strande

An der Saale hellem Strande stehen Burgen stolz und kühn Ihre Dächer sind zerfallen, und der Wind streicht durch die Hallen, Wolken ziehen d´rüber hin. Zwar die Ritter sind verschwunden, Nimmer klingen Speer und Schild; Doch dem Wandersmann erscheinen In den altbemoosten Steinen Oft Gestalten zart und mild. Droben winken schöne Augen, Freundlich lacht manch roter Mund, Wand’rer schaut wohl